Vier Autos in Unfall verwickelt / Renault brennt aus : Acht Verletzte auf A20 bei Schönberg

<fettakgl>Bei Schönberg waren</fettakgl> mehrere Autos in einen Unfall verwickelt. Acht Menschen wurden verletzt.
1 von 3
Bei Schönberg waren mehrere Autos in einen Unfall verwickelt. Acht Menschen wurden verletzt.

Bei einem Verkehrsunfall auf der A20 bei Schönberg sind gestern acht Menschen verletzt worden. Es handelt sich dabei um einen der bislang schwersten Unfälle in Nordwestmecklenburg im Jahr 2013.

svz.de von
04. März 2013, 06:14 Uhr

Schönberg/Grevesmühlen | Bei einem Verkehrsunfall auf der A20 bei Schönberg sind gestern acht Menschen verletzt worden. Es handelt sich dabei um einen der bislang schwersten Unfälle in Nordwestmecklenburg im Jahr 2013. Nach Angaben der Polizei ereignete er sich kurz hinter der Anschlussstelle Schönberg in Richtung Lübeck. "Nach ersten Unfallschilderungen vor Ort wartete ein BMW am Ende der Beschleunigungsspur, um sich in den fließenden Verkehr einzuordnen. Ein auf dem Beschleunigungsstreifen fahrender Ford fuhr auf den BMW auf, drehte sich und blieb auf dem Hauptfahrstreifen stehen", so André Falke von der Polizeiinspektion Wismar. Sekunden später wurden ein Mercedes und ein Seat in die Karambolage verwickelt.

"Bei dem Unfall wurden insgesamt sieben Personen leicht und der 33-jährige Ford-Fahrer schwer verletzt. Mehrere Rettungswagen eilten zur Unfallstelle, um den Verletzten zu helfen. Nach einer 90-minütigen Sperrung konnte die A 20 in Richtung Lübeck wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Auch Feuerwehrleute aus Grevesmühlen und Upahl waren gestern auf der A 20 gefordert. Sie mussten einen lichterloh brennenden Renault mit Gasbetrieb in Höhe der Anschlussstelle Grevesmühlen löschen. Der 46-jährige Fahrer konnte sich zuvor rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Probleme gab es dennoch: So drohte die A20 zu einer Eisfläche zu werden - das Löschwasser gefror bei Minusgraden. Die Autobahnmeisterei musste im Brandbereich die Fahrbahn streuen.

Die Polizei beschlagnahmte den Renault für eine kriminaltechnische Untersuchung. Denn die Brandursache wird im Bereich der Gasanlage des Fahrzeuges vermutet, was vor Ort nicht eindeutig geklärt werden konnte. Die Kriminalpolizei hat wegen fahrlässiger Brandstiftung die Ermittlungen gegen Unbekannt aufgenommen.

Mit einem erhöhten Unfall- und Staurisiko müssen Kraftfahrer auch in den kommenden Tagen und Wochen auf der A 20 rechnen. Zwischen den Anschlussstellen Grevesmühlen und Lübeck-Genin gibt es gleich mehrere Baustellen, um Fahrbahnschäden zu beheben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen