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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

16. Dezember 2017 | 08:27 Uhr

Bahnhof Bad Kleinen : Abriss ist in vollem Gange

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Historische Bahnhofsgebäude werden nur mit geringer Beeinträchtigung des Bahnverkehrs beseitigt

svz.de von
erstellt am 24.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Seit gut einer Woche regiert der Abriss der historischen Gebäude das Geschehen auf dem Bahnhof Bad Kleinen. Das Unternehmen BUG Verkehrsbau AG mit Sitz in Berlin hat nach Auskunft der Informationsplattform Bahnmarkt.eu den Zuschlag für den Umbau der Bahnstation erhalten. „Bis Mitte März will das Unternehmen mit dem Rückbau der sich in Insellage befindlichen Gebäude fertig sein“, so Bauüberwacher Mathias Holz von der DB Engineering & Consulting GmbH, die für das Projekt verantwortlich ist.

Stück für Stück, Gebäude für Gebäude wird nun mit Hilfe von schwerer Technik das abgerissen, was zum Teil bereits 1848 erbaut wurde. „Der Bahnverkehr und die Reisenden werden nur zum Teil durch die Abbrucharbeiten beeinträchtigt“, sagt der Bahnmitarbeiter. So würden während des Schleifens des Empfangsgebäudes die nahe gelegenen Bahnsteige Zwei und Drei still gelegt werden. „Da diese Arbeiten ja bereits lange geplant waren, sind die Fahrpläne für diese Zeit entsprechend rechtzeitig angepasst worden“, so Bauüberwacher Holz. Die so genannte grundhafte Erneuerung der Verkehrsstation der DB Station & Service AG mit ihren Bahnsteigen und Bahnsteigzugängen sowie der übrigen Infrastrukturanlagen der DB Netz AG im Bahnhof Bad Kleinen einschließlich dem Rückbau sämtlicher Gebäude im Mittelteil soll laut Bahnmarkt.eu 14 053 181,56 Euro kosten. Dieser von der DB Netz AG in Auftrag gegebene Umbau soll bis zum 30. Juni 2019 abgeschlossen sein. Danach wird es im Bereich der Bahnstation keine Toilette, keinen geschützten Warteraum und keinerlei gastronomische Einrichtung, wie beispielsweise einen Kiosk, mehr geben.

Im Zusammenhang mit dem Umbau vom Bahnhof zur Bahnstation will sich die Deutsche Bahn AG auch von ihrem Bahnhofsvorplatz trennen. Sie hat angeboten, diesen in das Eigentum der Gemeinde zu übertragen. Hier soll nun für die Zukunft durch kommunales Engagement neben entsprechenden Parkmöglichkeiten für Pkw auch ein Service-Gebäude mit WC und Imbiss entstehen.

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