Rallye Dresden-Dakar-Banjul : 8000 Kilometer für guten Zweck

Jan Kaminski und Philipp Augustinowski machen sich mit ihrem Auto auf den Weg nach Afrika.
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Jan Kaminski und Philipp Augustinowski machen sich mit ihrem Auto auf den Weg nach Afrika.

Zwei Wismarer starten bei der Rallye Dresden-Dakar-Banjul und sammeln dabei Geld für Kinder in Gambia

svz.de von
02. März 2016, 12:00 Uhr

„Das Auto war gepackt und voll, bis uns auffiel, dass wir die Fußbälle vergessen haben“, lachte Jan Kaminski (37). Die müssen mit für die Kinder in Afrika. Denn Jan Kaminski und Philipp Augustinowski (33) starteten vom Wismarer Marktplatz auf ihre mehr als 8000 Kilometer lange Tour für den guten Zweck. Sie nehmen an der Rallye Dresden-Dakar-Banjul teil. Ziel ist das afrikanische Gambia, dort soll das Auto für den guten Zweck versteigert werden.

So wie die ganze Tour für den guten Zweck ist. Dank Sponsoren können die beiden Abenteurer manch ein Geschenk mitnehmen. Beispielsweise 1210 Euro. „Es gab einen Spendenaufruf unter den Schülern und Lehrern am Gymnasium am Tannenberg in Grevesmühlen“, so Jan Kaminski. Schülerin Elisa Kröger initiierte die Aktion. „Es wurde Geld gesammelt, welches wir in Gambia der Hilfsorganisation DBO übergeben“, erzählt Jan Kaminski weiter. Das gesammelte Geld wurde vom Paddelteam „Eisern Vorfach“ verdoppelt und die Firma Bayer gab nochmal 500 Euro dazu.

Die Liste der Sponsoren ist lang – sie finden sich auf der Autokarosserie wieder und werben durch die halbe Welt für die Firmen der Region.

Mit einem 24 Jahre alten Ford Sierra starten die beiden Männer die Tour. Mehr als 118 000 Kilometer hat der schon runter. Nun kommen noch ein paar hinzu. Sechs Länder werden sie auf ihrer Tour durchqueren. Von Dresden geht es nach Frankreich und Spanien, dann auf den afrikanischen Kontinent nach Marokko, Mauretanien und schließlich Senegal und Gambia. Es geht auch durch die Wüste – mit Kanistern voller Wasser und Benzin. Bis zu 800 Kilometer werden sie am Tag zurück legen und sich mehr und mehr von den europäischen Wegen verabschieden. Und was machen die beiden, wenn der Tank reißt? „Wir haben Tape mit“, schwören sie auf das Allheilmittel. Sie hoffen aber, das der montierte Unterfahrschutz das Schlimmste verhindert.

Das Team kann via Facebook als „Team Dudes“ verfolgt werden.

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