Gadebusch : 121-mal Kikeriki in einer Stunde

Notieren die Kräher: Bärbel und Alma Zollhöfer (v.l.).
Notieren die Kräher: Bärbel und Alma Zollhöfer (v.l.).

Wettkrähen vorm Baumarkt: Gadebuscher Geflügelzuchtverein wetteifert mit 43 Tieren

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20. Mai 2019, 05:00 Uhr

Wer am Sonnabendvormittag auf dem Hagebaumarkt-Parkplatz aus dem Wagen stieg, hörte es direkt Gackern. Elf Wettkampfrichter hatten sich vor den 43 Käfigen postiert und notierten eine Stunde lang, wie oft die Hähne des Gadebuscher Geflügelzuchtvereins krähten. „Zwerghühner krähen mehr als normale Hühner“, erklärte Vereinsvorsitzender Jens Zollhöfer.

Damit hatte die sechsjährige Leonie Koslowski aus Frauenmark gute Karten. „Der weiße Hahn kräht, wenn er drin ist und wenn er draußen ist, kräht er auch“, erzählte sie stolz. Da kommt sein Name „Krähhahn“ nicht von ungefähr. Unter den 19 Startern waren auch die sieben Jungzüchter des Vereins. Zum 21. Mal hatte dieser das Wettkrähen vor dem Baumarkt veranstaltet und lockte die Besucher mit Kikerikis sowie mit Kuchen, Kaffee und Bratwurst. „Es ist eine reine Spaßveranstaltung, um zu zeigen, dass es in Gadebusch so einen Verein gibt“, so Zollhöfer. Damit wollen sie auch mehr Leute zu ihrer jährlichen Geflügelausstellung locken, in diesem Jahr am 14. und 15. Dezember.

Die meisten Kräher hatte am Ende der Federfüßige Zwerghahn von Nachwuchszüchter Sven Ole Jofwig: 121 Anschläge in einer Stunde. Unter den großen Hühnern gewann Fred Schünemanns Reichshuhn mit einem Kräher weniger.

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