Fußballfest mit Vuvuzela in Hagenow

Torwart  von  Maximilian  Jaeger
Torwart von Maximilian Jaeger

von
20. November 2010, 01:57 Uhr

Hagenow | Richard und Ferdinand von der evangelischen Schule hatten sie mit - ihre Vuvuzela und durften sie auch in der Alten Synagoge ertönen lassen. Symbolisch stellten sie sich über "ihre Fan-Meile", die die Schüler ihrer Schule für die 13. Kunstausstellung zum Thema Fußball gezeichnet hatten. Hoch oben von der Galerie blickten die vielen farbenfroh gemalten "Fans" auf die Besucher. Die Arbeit hatte sich gelohnt, die Schüler wurden dafür am Donnerstagabend bei der Eröffnung mit einem Preis gewürdigt. Ihre Leidenschaft zum Fußball und zu ihren Bildern unterstrichen viele Kinder mit ihrem Äußeren. Ferdinand trug z.B. das Trikot der holländischen Nationalmannschaft. Fahnen, Bemalungen und andere Schmuckelemente ließen im Ausstellungsraum so richtige WM-Stimmung aufkommen. Wie in den Stadien dicht gedrängt saßen und standen auch die vielen Besucher - Muttis, Vatis, Omas, Opas, Geschwister und die Künstler. Über 130 Besucher waren es, schätzte Museumsdirektor Henry Gawlick, der sie alle im Haus der Begegnungen, wie er die Alte Synagoge bezeichnete , begrüßte.

Von etwa 400 Zeichnungen und anderen kleinen Kunstwerken, die von allen Hagenower Schulen zur 13. Schülerkunstausstellung eingereicht wurden, entschieden sich die Kunsterzieher für etwa 100, die in der Ausstellung zu sehen sind, so Jane Thorun, die seit Jahren dieses Kulturereignis in Hagenow organisiert. Dieter Koop, ehemaliger Kunsterzieher, würdigte die Vielfalt und den Ideenreichtum der Ausstellungsstücke zum Thema Fußball. So lobte er u.a. den Torwart, der sein Gehäuse bestens beherrscht von Maximilian Jaeger, jetzt 5. Klasse Heincke-Schule, vorher Stadtschule. Beeindruckend fand er die Kugelsäule "Fußball verbindet die Menschen" von Schülern der Förderschule. "Die Hagenower Schüler haben es verstanden", so Dieter Koop, "die weltweite Fröhlichkeit bei der WM in ihren Werken zum Ausdruck zu bringen." Schon am Abend gab es kleine Preise, die möglich wurden durch die Sparkassenstiftung und viele ortsansässige Betriebe. Im März werden die großen Preise vergeben. Auch der Publikumspreis. Wie Claudia Thoma aus Kirch Jesar, die Mutter von Helena aus der Europaschule, werden in den kommenden Wochen viele erneut in die Synagoge kommen, um die Ausstellung in Ruhe anzusehen. Geöffnet ist Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen