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Lokales

12. Dezember 2017 | 21:06 Uhr

Funken setzten Haus in Brand

vom

svz.de von
erstellt am 04.Mai.2010 | 06:31 Uhr

Müsselmow | Die Ursache für den Großbrand am 13. April in Müsselmow steht offenbar fest. "Die Ermittler gehen von Funkenflug am Schornstein", sagt Polizeisprecher Klaus Wiechmann. Noch stehe allerdings das Gutachten eines Brandermittlers aus.

Damit gilt eine natürliche Ursache für den Brand des Reet gedeckten Hauses als wahrscheinlich. "Das Haus ist beheizt worden", so Wiechmann. Vermutlich habe sich durch Funken das Dach entzündet. "Die Kriminalpolizei Schwerin steht kurz vor der Aufklärung", erklärt der Polizeisprecher.

Am Abend des 13. April hatte Hausbesitzer André Stapelfeldt (33) den Brand am Dachstuhl selbst bemerkt. Während die Ehefrau (28) mit den beiden Kindern das Haus verließ, griff Stapelfeldt zur Selbsthilfe und versuchte, das Feuer zu löschen. Feuerwehren aus dem Umland rückten an: insgesamt 105 Mann. Doch zu retten war das Haus nicht. Der Sachschaden liegt bei rund 300 000 Euro.

Die Müsselmower Familie steht vor dem Nichts, als eine Welle der Hilfsbereitschaft anrollt. Die Gemeinde richtet sofort ein Spendenkonto ein. "Es ist sehr viel geschehen, was die Unterstützung betrifft", sagt Bürgermeister Ralf Toparkus drei Wochen nach dem verheerenden Feuer. Viele Sach- und Geldspenden seien eingegangen. Das Deutsche Rote Kreuz koordiniere die Hilfe.

Die betroffene Familie sei immer noch bei Freunden und der Familie untergekommen. "Die Kinder sind bei Oma und Opa", erklärt Toparkus. Das Haus könne jedoch noch nicht wieder aufgebaut werden, da Versicherungsfragen zu klären seien - und aus Zeitmangel.

Der Bürgermeister bittet um weitere Spenden für die Stapelfeldts. Wer die Familie unterstützen will: Spendenkonto: 1400001052, BLZ: 14051362, Sparkasse Parchim-Lübz, Kennwort: Spende Familie Stapelfeldt.

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