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Neugierige Gaffer am Unfallort : Führerloser Pkw rollt über die B 207

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Das sieht man nicht alle Tage - dachten sich bestimmt auch zahlreiche neugierige Groß Sarauer und sorgten so für einen regelrechten Unfallstellentourismus.

svz.de von
erstellt am 06.Jun.2011 | 06:29 Uhr

Groß Sarau | Das sieht man nicht alle Tage - dachten sich bestimmt auch zahlreiche neugierige Groß Sarauer und sorgten so für einen regelrechten Unfallstellentourismus.

Nachdem eine 50-jährige Frau ihren Honda Jazz vor die Hofeinfahrt in der Hauptstraße fuhr und nur schnell das Tor noch schließen wollte, war der Wagen bereits wortwörtlich über alle Berge. "Das Fahrzeug rollte aus noch ungeklärter Ursache führerlos über die dort etwas abschüssige aber viel befahrene B 207, weiter über den gegenüber liegenden Fußweg und rollte schließlich einen Abhang hinunter", sagte ein Polizeisprecher. "Dort im Hang verkeilte sich das Fahrzeug zwischen zwei Bäumen", so der Beamte weiter. Weil sich vermutlich einige Jugendliche einen Scherz aus diesem Vorfall erlaubten, löste die Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften aus. "Wir haben die Meldung erhalten, dass sich mindestens eine verletzte und eingeklemmte Person in dem Fahrzeug befand", berichtet ein Sprecher. Daraufhin wurde sofort die Freiwillige Feuerwehr Groß Sarau, zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt zur Einsatzstelle geschickt.

Vor Ort angekommen schaute das bereits von der Frau alarmierte Bergungsunternehmen sowie die herbei geeilten Rettungskräfte gleichermaßen erstaunt. Außer etwas verbeultem Blech war nämlich gar nichts passiert. Während der 15-minütigen Bergungsarbeiten versammelten sich immer mehr neugierige Gaffer am Unfallort und betrieben dort mit ihren kleinen Digitalkameras einen regelrechten Unfallstellentourismus. "In diesem Fall werden wir nichts machen. Sollte das aber bei einem Unfall mit verletzten Personen vorkommen, werden wir natürlich härter durchgreifen", sagte ein Polizeisprecher. Das bei diesem Unfall jede Menge Glück im Spiel war, war allen Beteiligten schnell klar. "Gar nicht auszumalen was hier alles hätte passieren können", so ein Feuerwehrsprecher.


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