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Unglück in Ludwigslust : Fuchs reißt zwei Wallaby-Kangurus

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Eine ungewöhnliche Beute hat ein Fuchs in der Nacht von Donnerstag zum Freitag in Ludwigslust gemacht - ihm fielen zwei Wallaby-Kängurus zum Opfer. Das Unglück wurde am Freitagmorgen entdeckt, teilte die Halterin.

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erstellt am 14.Feb.2012 | 05:56 Uhr

Ludwigslust | Eine ungewöhnliche Beute hat ein Fuchs in der Nacht von Donnerstag zum Freitag in Ludwigslust gemacht - ihm fielen zwei Wallaby-Kängurus zum Opfer. Wie die Halterin berichtete, sei das Unglück am Freitagmorgen entdeckt worden. Das eine Känguru sei sofort tot gewesen, das andere Tier sei an seinen schweren Verletzungen gestorben, bevor ein herbeigerufener Tierarzt etwas ausrichten konnte. Die beiden sehr zahmen Tiere stammten allerdings nicht etwa aus Australien, sondern die Halterin hatte sie vor etwa einem Jahr von einem anderen Kängeru-Halter in Mecklenburg-Vorpommern gekauft.

Da allerdings zunächst der Verdacht bestanden hatte, dass die beiden Zwerg-Kängurus durch einen freilaufenden Hund angefallen und getötet wurden, verständigten die Besitzer die Polizei. Gerno Ziesmann, der Kontaktbeamte der Stadt Ludwigslust und selbst passionierter Jäger, konnte jedoch anhand der verräterischen Tierspuren im Schnee eindeutig einen Fuchs als Täter identifizieren. Damit waren auch kein Verstoß gegen die Hundehalterverordnung des Landes gegeben und somit keine weiteren polizeilichen Ermittlungen nötig. Die Halterin ist über den Verlust ihrer beiden Lieblinge verständlicherweise sehr traurig. Und sie werde sich auch keine neuen Kängurus anschaffen, sagte sie weiter.

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