Frauen retten sich aus brennender Laube

<fettakgl>Die Holzlaube</fettakgl> brennt lichterloh.
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Die Holzlaube brennt lichterloh.

svz.de von
13. Juli 2010, 08:51 Uhr

Brüel | Dicke, schwarze Rauchwolken erheben sich über Brüel. Es knackt, meterhoch schlagen die Flammen. In der Kleingartenanlage Alleeweg brennt eine Gartenlaube aus Holz. Der Garten hat erst seit zwei Jahren einen neuen Pächter, eine alleinstehende Frau mittleren Alters. Vier Frauen, darunter auch die Pächterin, übernachten in der Laube. Glücklicherweise bemerkt eine von ihnen das Feuer. Die vier retten sich ins Freie.

"Die Frauen versuchten zunächst das Feuer selbst zu löschen, was ihnen allerdings nicht gelang. Das Feuer wurde schließlich durch die Freiwillige Feuerwehr Brüel gelöscht. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro", sagt Niels Borgmann von der Polizeidirektion in Schwerin.

"Als wir vor Ort waren, war die Laube schon zusammengefallen", sagt Mathias Ohms von der Freiwilligen Feuerwehr Brüel. Mit drei Fahrzeugen - zwei davon haben insgesamt 4100 Liter Wasser in ihren Tanks - kommen 13 Kameraden in den frühen Morgenstunden in die Gartenanlage. "Zur Sicherheit haben wir auch gleich noch eine Schlauchleitung zum Bach gelegt, weil man nie weiß, wie groß der Brand ist", erklärt Ohms. Doch die Kameraden können nur noch dafür sorgen, dass das Feuer nicht auf die Nachbargärten übergreift.

Vor Ort ist um diese Zeit auch schon Peter Jindra, der Vorsitzende der Kleingartenanlage. Er ist fassungslos: "So was haben wir noch nie erlebt. Vier Brände in vier Jahren, also in jedem Jahr einen", sagt er. Am frühen Vormittag ist Jindra noch einmal dort. "Ich muss mich um die E-Anlage kümmern, einen Elektriker verständigen. Die Stromversorgung ist unterbrochen."

Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.

Für die Brüeler Kameraden gibt es nur wenige Stunden später einen nächsten Einsatz. "Kurz vor Sülten lag auf der Verbindungsstraße ein großer Ast von einer Eiche auf der Straße. Den haben wir weggeräumt", sagt Mathias Ohms.

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