Polizei: Munition aus 2. Weltkrieg : Frau findet Granaten in Slater Schuppen

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Gefährlicher Fund: Panzerfaustgranaten - hier ein Übungsgeschoss - lagen im Schuppen.

Schreck bei einer Frau in Slate: Als die Mieterin einer Wohnung ihren neuen Schuppen in Beschlag nehmen will, liegen dort zwei Panzerfaustgranaten. Laut Polizei handelt es sich um Munition aus dem 2. Weltkrieg.

svz.de von
18. März 2011, 10:23 Uhr

Slate | Schreck bei einer Frau in Slate: Als die Mieterin einer Wohnung ihren neuen Schuppen in Beschlag nehmen will, liegen dort zwei Panzerfaustgranaten. Laut Polizei handelt es sich um Munition aus dem 2. Weltkrieg. Nun werde gegen einen Tatverdächtigen, den 29-jährigen Vormieter der Wohnung, ermittelt.

"Dem äußeren Anschein nach könnten sie scharf gewesen sein", sagte Polizeisprecher Klaus Wiechmann gestern zum Fund in Slate. Der Munitionsbergungsdienst habe die Granaten sichergestellt und prüfe nun, ob Gefahr für Menschen bestanden haben könnte. Die Herkunft der Munition sei noch nicht geklärt. Zunächst war befürchtet worden, dass auch ein altes Flakgeschoss im Schuppen liegt; es habe sich aber als Exerzier-Munition entpuppt.

Den Granaten-Fund habe der Hausmeister des Mehrfamilienhauses am Donnerstag im Schuppen eines Carports gemacht. "Die Frau informierte dann die Polizei", so Wiechmann.

Staatsanwaltschaft und Polizei handelten sofort: Noch am selben Tage habe es eine Hausdurchsuchung beim Vormieter der Wohnung, einem 29-jährigen Mann, der jetzt in Parchim lebt, gegeben - "bei der keine Waffen oder Munition gefunden wurden", so Wiechmann. Jetzt müsse geklärt werden, wie die Granaten in den Schuppen gelangten. Die Kripo ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

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