zur Navigation springen

In Hof Grabow brannte Stallgebäude : Frau bei Löschversuch verletzt

vom

Eine 71-jährige Frau ist am Dienstag beim Versuch einen Brand in ihrem ehemaligen Stallgebäude zu löschen, leicht verletzt worden. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

svz.de von
erstellt am 26.Apr.2011 | 08:46 Uhr

Hof Grabow | Eine 71-jährige Frau ist gestern beim Versuch einen Brand in ihrem ehemaligen Stallgebäude zu löschen, leicht verletzt worden. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und leichten Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Nachbarn sahen kurz nach 11 Uhr Rauchschwaden aus dem Dachstuhl des Stallgebäudes steigen und eilten zum Brandort. Die 71-Jährige aus dem angrenzenden Wohnhaus versuchte das entstandene Feuer zu löschen und das Hab und Gut zu retten. Um 11.12 Uhr wurden die Kameraden der Freiweilligen Feuerwehr Zölkow alarmiert. Nur wenige Minuten später trafen die Kameraden ein und nahmen sofort die Brandbekämpfung auf. "Dabei hat sich wieder einmal unser 900-Liter Wassertank bewährt, den wir Anfang der neunziger Jahre von der Armee in Goldberg geholt haben", sagte Wehrführer Dietmar Arendt. Weitere Kameraden bauten die Wasserstrecke zu einem Hydranten auf. Andere legten das Atemschutzgerät an und drangen in das Gebäude. Das Feuer, welches im Erdgeschoss entstanden war, hatte sich bereits bis in den Dachstuhl ausgeweitet. Nur durch das schnelle Eingreifen der Kameraden kann der Dachstuhl gerettet werden.

Die 71-jährige Hof Gra bowerin musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und leichten Brandverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Schaden wird von der Polizei auf etwa 20 000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei wird hinzugezogen, um die konkrete Brandursache zu ermitteln. Zunächst gehen die Beamten von fahrlässiger Brandstiftung aus, da es vbei arbeiten an einem Moped eine Verpuffung gegeben haben soll, die zum Feuer führte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen