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Schwerin: Ortsbeirat kämpft für weniger Lärm : Flüster-Asphalt für den Obotritenring

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Die Diskussion um Lärm und Abgasbelastung auf dem Obotritenring nimmt wieder Fahrt auf. Jetzt fordert der Ortsbeirat Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg den Einsatz von Flüster-Asphalt.

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erstellt am 19.Jun.2011 | 05:35 Uhr

Schwerin | Die Diskussion um zu hohe Lärm und Abgasbelastung auf dem Obotritenring nimmt wieder Fahrt auf. Jetzt fordert der Ortsbeirat Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg den Einsatz von so genanntem Flüster-Asphalt. Dieser soll den Lautstärke-Pegel auf der Hauptverkehrsader Schwerins senken. Immerhin rollen täglich etwa 20 000 Fahrzeuge über den Obotritenring.

"Es ist unbestritten, dass Lärm ein krankmachender Stressfaktor ist", sagt Steffen Wehner, Vorsitzender des Ortsbeirates. Aus diesem Grund soll eine lärmsenkende Schwarzdecke auf dem Obotritenring, wenn dieser saniert werden sollte. Über diese vorbeugende Maßnahme soll die Stadtvertretung auf ihrer Sitzung am Montag, 27. Juni, befinden.

Fakt bleibt allerdings, dass die Kassen der Landeshauptstadt leer sind und nicht einmal genug Geld hergeben, um die notwendigen Reparaturarbeiten an den wintergeschädigten Straßen vorzunehmen. Selbst der Ausbau mit Linksabbiegespuren scheitert nach Angaben von Michael Storch, Abteilungsleiter der Verkehrsplanung, an der finanziellen Not der Stadt.

Um die Lärm- und Abgasbelastung dennoch in den Griff zu bekommen und an die immer strenger werdenden Normen der Europäischen Union anzupassen, startet im kommenden Jahr ein Modellprojekt. Dann dürfen Fahrzeuge auf dem Obotritenring zwischen Robert-Beltz-Straße und Ostorfer Ufer nur noch mit Tempo 30 über die Fahrbahn rollen. Auch die Grüne Welle solle dann funktionieren, sagt Storch.

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