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Lokales

23. September 2017 | 00:19 Uhr

Feuerwehr ist ein guter Gastgeber

vom

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erstellt am 03.Okt.2010 | 04:44 Uhr

Perleberg/Karstädt | Zum ersten Mal nach vielen Jahren lud die Freiwillige Feuerwehr Perleberg am Sonnabend wieder zum Tag der offenen Tür. Nach dem Wilhelm-Reißner-Marsch ist das die zweite Tradition der Perleberger Kameraden, die wieder belebt werden soll. "Die Bürger sollen sich informieren können, was ihre Feuerwehr so macht", beschreibt Wehrführer Andreas Rohloff das Anliegen. Geboten wurde am Sonnabend ein vielseitiges Programm. Dazu gehörten Vorführungen und Einblicke in die Nachwuchsarbeit ebenso wie Spiel und Spaß für die Kleinen. Die Feuerwehrfrauen und Eltern der Jugendwehr hatten Kuchen gebacken, 31 an der Zahl, die reißend Absatz fanden. Der Erlös der Kaffeerunde kommt der Jugendwehr zu Gute. Der Förderverein der Perleberger Wehr nutzte den Anlass, und übergab seinen neuen Mitgliedern René Staeche von der Concept Verwaltungs GmbH und Dennis Schade vom gleichnamigen Eiscafé die Urkunden.

Seit Anfang der 90er Jahre laden freiwillige Feuerwehr und Förderverein Karstädt zum Oktoberfeuer ein. Besonderen Anklang fand am Sonnabend das Knüppelkuchenbacken, das Feuerwehrfrau Beate Mundt für die Jüngsten vorbereitet hatte. "Was wir erreicht haben, kann sich sehen lassen", blicken Ortswehrführer Hartmut Gerloff und sein Stellvertreter Lutz Oldenburg auf 20 Jahre Feuerwehr nach 1990 zurück - neues Gerätehaus, neue Fahrzeuge und Ausrüstung, ein Vereinshaus sowie ein funktionierender Förderverein. Stolz voran beim Fackelumzug marschierte die Jugendfeuerwehr unter Leitung von Gisela Scherbarth. "Die Nachwuchsarbeit funktioniert super", freuen sich der Wehrführer und sein Stellvertreter, verwiesen aber zugleich auf ein Problem, das nicht nur ihre Wehr betrifft: "Wenn die Jugendlichen 20 werden, sind sie alle weg. Solange sie hier weniger Geld für die gleiche Ausbildung und Arbeit bekommen, werden die jungen Leute abwandern. Das Problem wird nur gelöst, wenn die Rahmenbedingungen überall gleich sind. Hier ist die Politik gefordert, sonst müssen wir eines Tages die Türen der Gerätehäuser zunageln", bringen es Gerloff und Oldenburg drastisch auf den Punkt.

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