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HSV-Camp vereint in Zarrentin in dieser Woche 70 Kinder und Jugendliche : Ferienspaß mit der Fußballschule

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Sie dribbeln mit dem Ball, trainieren Technik und Kondition, erhalten Tipps zu Bewegungsabläufen und lassen auch einmal den Ball laufen - die Teilnehmer am HSV-Fußballcamp erleben eine ganz besondere Ferienfreizeit.

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erstellt am 19.Jul.2011 | 07:55 Uhr

Zarrentin | Sie dribbeln mit dem Ball, üben Zuspiele, trainieren Technik und Kondition, erhalten Tipps zu Bewegungsabläufen und lassen auch einmal den Ball laufen - die 70 Teilnehmer am HSV-Fußballcamp erleben derzeit eine ganz besondere Ferienfreizeit auf dem Areal des TSV Empor Zarrentin im Zecher Weg. Und die Mädchen und Jungen können dabei schon gleich als erste das kürzlich fertiggestellte Sozial- und Funktionsgebäude des Sportvereins unmittelbar am Kunstrasenplatz als Umkleidemöglichkeit nutzen. Das Bauschild "Neubau Sportlerheim mit Sanitärtrakt" gab in den vergangenen Wochen und Monaten kund, dass hier etwas entsteht, worauf die Zarrentiner Sportler und hier insbesondere die Fußballer schon lange gewartet haben. "Nun sind endlich die Zeiten der Container vorbei, als die sanitären Bedingungen für Aktive, Schiedsrichter und Zuschauer eigentlich unzumutbar waren", so Andreas Lutz, Geschäftsführer Fußball beim TSV Empor Zarrentin.

Das alles gehört seit dem vergangenen Freitag der Vergangenheit an. Als an diesem Tag die Bauabnahme erfolgte, spürten nicht nur Andreas Lutz und sein Sportfreunde große Freude und Genugtuung. Auch Zarrentins Bürgermeisterin Greta Glass kann stolz sein, dass hier am Zecher Weg ein wirklich großes und schönes Objekt entstanden ist, was Zarrentin gut zu Gesicht steht und das sich die Sportler auch verdient haben. Das wird auch beim Rundgang durch das neue rund 400 000 Euro teure Haus deutlich, es gibt viel Platz, das obere Stockwerk, das noch leer steht, dürfte in nicht allzuferner Zukunft auch ausgebaut werden.

"Das ist ein historischer Moment für uns. Unsere eigenen Sportler und die Gastmannschaften finden nun ordentliche Aufenthalts-, Umkleide- und Sanitärräume vor. Das war jahrelang nicht der Fall. An dieser Stelle möchte ich allen Trainern, Betreuern und Mitgliedern danken, die unter schwierigen Rahmenbedingungen dabei geblieben sind, den Verein nicht verlassen und eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit geleistet haben", bringt es Andreas Lutz zum Ausdruck. Aktuell sind die Zarrentiner im Fußball mit fünf Nachwuchsmannschaften am Start, die D- und die B-Jugend spielen in der Landesliga, die E-, F- und G-Jugend tritt auf Kreisebene an. Mit der neuen Saison 2011/12 wird auch eine neue Mädchenmannschaft die Zarrentiner Farben vertreten. Die 2. Männer spielen in der Kreisoberliga und die 1. Männermannschaft bestreitet ihre Spiele in der Landesklasse. "Alle Mannschaften werden von gut ausgebildeten Trainern betreut, für uns ist Nachwuchsarbeit ganz wichtig. Dazu zählen auch solche Veranstaltungen wie das HSV-Fußballcamp", ergänzt Andreas Lutz. Der Fußballexperte wirft beim Blick aus dem Fenster der oberen Etage des neuen Sportlergebäudes auch einen Blick in die Zukunft. "Wenn wir noch einen ganzjährig bespielbaren Rasenplatz bekommen würden, das wäre nicht schlecht." Bürgermeisterin Greta Glass denkt perspektivisch auch schon über den Bau eines Sport- und Mehrzweckzentrums nach, von dem dann die ganze Stadt etwas haben wird.

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