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Rostocker Verein erlässt zehn Stadionverbote : FCH will Schaden einklagen

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FC Hansa Rostock vermeldet erste Ermittlungserfolge in Aufarbeitung der Vorkommnisse, die sich während des letzten Heimspiels der abgelaufenen Saison gegen Rot-Weiß Ahlen in der DKB-Arena ereigneten.

Rostock | Fußball-Zweitliga-Aufsteiger FC Hansa Rostock kann erste Ermittlungserfolge in Aufarbeitung der betrüblichen Vorkommnisse, die sich während des letzten Heimspiels der abgelaufenen Saison gegen Rot-Weiß Ahlen in der DKB-Arena ereigneten, vermelden. In der oben genannten Angelegenheit sprach der Verein in dieser Woche, nach der Sachbearbeitung und Identifizierung der beteiligten Personen durch die Polizeibehörden, im Zwischenergebnis insgesamt zehn Stadionverbote wegen schwerwiegenden Verstoß gegen die Stadionordnung aus. Es kam während der Partie zum Einsatz von Pyrotechnik, außerdem wurde ein geschmackloses Banner aufgehängt. "Der materielle und immaterielle Schaden für den FC Hansa ist nach solchen Vorfällen immens. Wir können es nicht zulassen, dass unsere Reputation derart belastet wird und der Verein dafür auch empfindliche Geldstrafen erhält. Wir fordern deshalb unsere Fans dazu auf, im Sinne ihres FCH zu handeln", so Rostocks Vorstandsvorsitzender Bernd Hofmann.

Aufgrund der Vorfälle diskutiert der Vorstand derzeit über weitere Maßnahmen für die kommende Saison und wird diese zeitnah kommunizieren.

Wegen dieser und weiterer Vorkommnisse bei den Auftritten in Saarbrücken, in München, in Regensburg und bei den Heimspielen gegen Dresden sowie Ahlen, belegte der Deutsche Fußball-Bund die Ostseestädter mit einer Geldstrafe von 20 000 Euro. Der Verein wird die Strafen zivilrechtlich bei den Verursachern einklagen. Der FCH bemüht sich weiterhin um eine lückenlose Aufklärung der Zwischenfälle vom 14. Mai. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern noch an.

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erstellt am 05.Jun.2011 | 07:42 Uhr

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