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Konkurrenzkampf im Hansa-Tor : FCH-Keeper Jörg Hahnel ist schon bei 90 Prozent

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Nach drei Monaten Pause wegen einer Bandscheiben-Operation meldet sich Hansa-Rostock-Keeper Jörg Hahnel zurück und will zur anstehenden Rückrunde seinen Posten im Tor des Fußball-Drittligisten wieder einnehmen.

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erstellt am 13.Jan.2011 | 12:49 Uhr

Rostock | Nach drei Monaten Pause wegen einer Bandscheiben-Operation meldet sich Hansa-Keeper Jörg Hahnel zurück und will zur anstehenden Rückrunde seinen Posten im Tor des Fußball-Drittligisten wieder einnehmen. "Ich bin gesundheitlich zu 100 Prozent hergestellt und konnte das Torwarttraining bis auf ein wenig Muskelkater ohne Beschwerden absolvieren. Sicherlich könnte ich jetzt keine Stunde laufen, aber das brauche ich auch nicht. Zudem fehlt mir noch ein bisschen die Schnelligkeit, doch das kann ich in den verbleibenden Tagen bis zum Spiel gegen Erfurt (22. Januar - d. Red.) aufholen. Ich denke, dass ich derzeit bei etwa 90 Prozent bin", erklärt der Schlussmann.

Wenngleich Trainer Peter Vollmann eher zurückhaltend reagiert ("Für einen Torwart ist es schwer von Null auf Hundert zu starten") und damit Hahnel etwas bremst, will "Jockel" lieber heute als morgen in den Kasten zurückkehren und sagt Interims-Nummer eins und Nachwuchstalent Kevin Müller den Kampf. "Ich bin überzeugt, dass ich gegen Erfurt halten kann, wenn der Coach mich aufstellt. Wir haben jetzt noch eine Woche im Vorbereitungscamp in Spa nien. Da werde ich wieder komplett ins Mannschaftstraining einsteigen", so der 28-Jährige. Sein Physiotherapeut Jochen Bülow (Vater des ehemaligen Hansa-

Kickers Kai Bülow, jetzt beim TSV 1860 München unter Vertrag) hat Vollmann am Freitagnachmittag in einem Gespräch bestätigt, dass der er wieder voll mit Hahnel planen kann. "Das war reine Routinesache. Von den Ärzten gab es vorher ja schon das Okay", verrät der Keeper.

Nicht nur sportlich blickt Jörg Hahnel positiv in die Zukunft, auch privat läuft es für den gebürtigen Erzgebirgler prächtig. Gemeinsam mit seiner Frau Conny freut er sich auf Nachwuchs. Ende des Monats soll es soweit sein. "Der Geburtstermin soll eigentlich der 28. Januar sein. Aber die Ärztin hat schon gesagt, dass das Kind eventuell früher kommt, weil es jetzt schon so groß ist."

Gerne wäre der Schlussmann bei der Geburt dabei, jedoch sind die Ostsee städter ausgerechnet vom 12. bis 19. Januar im Trainings lager im spanischen Antequera. Eine kurzfristige Abreise, wie etwa bei einem Auswärtsspiel, wäre nicht möglich. "Wenn es dann kommen sollte, ist es natürlich bitter", so Jörg Hahnel.

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