Streit um Atom-Zwischenlager in Lubmin geht in neue Runde : EWN klagen gegen das Land

Foto: Jens Koehler/dapd
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Harte Bandagen in der Auseinandersetzung um die Lagerung von zusätzlichem Atommüll in M-V: Die Energiewerke Nord (EWN) bei Lubmin haben jetzt Klage gegen einen Bescheid des Innenministeriums eingereicht.

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04. Mai 2011, 07:47 Uhr

Lubmin/Greifswald | Harte Bandagen in der Auseinandersetzung um die Lagerung von zusätzlichem Atommüll in MV: Die Energiewerke Nord (EWN) bei Lubmin haben jetzt beim Verwaltungsgericht Greifswald Klage gegen einen ablehnenden Bescheid des Innenministeriums eingereicht. Das sagte gestern ein Justiz-Sprecher. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat vor einem Monat den Antrag der EWN auf eine längere Nutzung des Zwischenlagers Nord für radioaktive Abfälle sowie auf eine Ausweitung der Lagerung von Abfällen aus anderen Kernkraftwerken zurückgewiesen. In einem Gutachten wird die Ablehnung damit begründet, dass bei einer Erweiterung die derzeitigen Sicherheitsstandards nicht ausreichend seien.

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