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SVZ-Sommertour machte gestern Station auf dem Fliegerhorst Laage : Eurofighter: Technik zum Staunen

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Der modernste Flugplatz der deutschen Luftwaffe in Laage war am Freitag das Ziel der dritten Station der Sommertour unserer Zeitung. Ein unvergessliches Erlebnis für unsere Leser.

svz.de von
erstellt am 22.Jul.2011 | 08:57 Uhr

Laage | Der modernste Flugplatz der deutschen Luftwaffe in Laage war am Freitag das Ziel der dritten Station der Sommertour unserer Zeitung. Ein unvergessliches Erlebnis für unsere Leser, die von Oberstabsfeldwebel Alfons Hütten über das Gelände des Fliegerhorstes geführt wurden.

Gleich zu Beginn wartete der erste Höhepunkte auf die Besuchergruppe, die mit einem Charter-Bus sicher durch jenen Bereich gebracht wurden, der für Zivilisten ansonsten absolut tabu ist. Aus nächster Nähe konnten die Sommertour-Teilnehmer den Start eines Eurofighters miterleben und waren restlos begeistert. "Ich wohne in Göldenitz und sehe die Flugzeuge jeden Tag über unser Haus hinweg fliegen. So hautnah dabei zu sein, ist aber natürlich etwas ganz anderes. Einfach beeindruckend", war Brigitt-Marlies Engler angetan.

"Rund 87 Millionen Euro kostet einer dieser hochmodernen Kampjets", klärte Alfons Hütten die gespannt lauschenden Besucher auf. Da staunte unsere Leserin Ingrid Baumgart nicht schlecht. "Dass das so viele Geld kostet, damit hätte ich absolut nicht gerechnet", sagt sie.


Auch Technik auf dem Tower fasziniert Besucher

Für großes Erstaunen sorgte auch die nächsten Station der Führung: ein Hangar samt Eurofighter. Leutnant Paul Lehmann, als technischer Offizier der Luftwaffe für die Kampfjets zuständig, stand den Besuchern hier Frage und Antwort. Umfangreich erklärte der 23-Jährige dabei die Funktionsweise des Waffensystems und konnte mit zahlreichen Fakten rund um den Eurofighter aufwarten. Zwischen zwölf (Leergewicht) und 18 Tonnen (mit Treibstoff und Bewaffnung) bringt so ein Kampfjet auf die Waage und kann damit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 2500 km/h, hörten die Sommertour-Teilnehmer von ihm. Zum Schluss ermöglichte er unseren Lesern sogar einen Blick ins Cockpit. "Da würde ich am liebsten gleich einmal mitfliegen", war die spontane Reaktion von Brigitt-Marlies Engler.

Nach einigen Erinnerungsfotos vor dem Eurofighter setzte sich der Tross wieder in Bewegung und steuerte den letzten Höhepunkt der Tour an. Ziel war der 24 Meter hohe Tower des Flughafens, von dem aus der gesamte militärische und zivile Flugbetrieb gesteuert wird. Hauptmann Dirk Appenrot gestattete hier einen Einblick in seinen Arbeitsbereich und beantwortete zahlreiche Fragen. So führte er beispielsweise auch die Lichtkanone des Towers vor, die ansonsten nur zum Einsatz kommt, wenn beispielsweise der Funk ausfällt.

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