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Ordnungsamt kündigt schärfere Kontrollen in Schweriner Fußgängerzone an : „Es wird ein Verwarngeld“

vom

Polizei und Stadt haben auf die Berichterstattung in unserer Zeitung reagiert: Die Verkehrskontrollen in der innerstädtischen Fußgängerzone in Schwerin werden deutlich verstärkt.

svz.de von
erstellt am 22.Jul.2011 | 10:08 Uhr

Altstadt | Polizei und Stadt haben auf die Berichter stattung in unserer Zeitung reagiert: Die Verkehrskontrollen in der innerstäd tischen Fußgängerzone in Schwerin werden deutlich verstärkt. Das kündigten Re vierleiter Arne Wurzler und Ordnungsamts chefin Gabriele Kaufmann gestern an.

Vor rund drei Wochen war in der Mecklenburgstraße ein knapp zwei Jahre altes Mädchen von einem Fahrradfahrer erfasst und verletzt worden. Die Mutter hatte Vorwürfe nicht nur gegen den betreffenden Radfahrer erhoben. "Polizei und Stadt müssen die Fuß gän gerzone stärker kontrol lie ren", so lautete ihre Forderung. Zahlreiche SVZ-Leser unterstützten in Zuschriften dieses An liegen.

Ergebnis: Wer künftig in den Sommermonaten zwischen 10 und 18 Uhr etwa in der Mecklenburgstraße von der Polizei auf dem Rad an getroffen werde, könne als Erwachsener nicht mehr da rauf hoffen, dass es even tuell bei einer Ermah nung bleibe, erklärte Wurzler. "Es wird ein Verwarngeld fällig." Auch Kraftfahrer müssten sich auf noch stärkere Kontrollen in der City gefasst mach en.

"Verkehrsschilder werden nicht zum Spaß aufgestellt", betonte Kaufmann. Die Straßenverkehrsordnung sei keine Empfehlung, sondern ein verbindliches Gesetzeswerk. Stadt und Polizei hätten ihre Kontrollmaßnahmen in der Fußgängerzone jetzt noch inten siver aufeinander ab gestimmt, so die Ordnungsamtschefin. Schon bisher gelte allerdings: Um 10 Uhr werde die Innenstadt abgepollert. Danach habe bis 18 Uhr auch der Lieferverkehr im gekennzeichneten Gebiet nichts mehr zu suche n, er läuterte Kaufmann. Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes würden künftig auch noch stärker auf Radfahrer achten, die sich nicht an die Regeln hielten. Das Durchfahrts verbot in der Fußgängerzone durchsetzen könne aus rechtlichen Gründen jedoch nur die Po lizei, erläuterte Kaufmann.

Bis Ende September, so die Bestimmungen der Stadt für den Sommer, dürfe n Radfahrer die Meck len burg straße zwischen Schloss straße und Pfaffenteich, die Pusch kinstraße zwischen Schlossstraße und Markt, die Helenen straße und die Schmiedestraße zwischen 10 und 18 Uhr nicht befahren. Die Mecklen burg straße zwischen Geschwister-Scholl-Straße und Schlossstraße und die Schlossstraße selbst könne n genutzt werden - mit Schritt geschwindigkeit.

Die Einhaltung dieser Vorschriften werde nun täglich mit noch mehr Nachdruck kontrolliert, sagte Wurzler. Auch wie sich die Situation vor Ort nach 18 Uhr darstelle, werde die Polizei im Blick behalten.

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