Es geht an die Haupteinfahrt

Von der neuen Straße wird auch das sich touristisch entwickelnde Ölmühlareal profitieren. Genesis-Geschäftsführer Lutz Lange führte den Gast aus Potsdam  (r.)  und die Stadtvertreter übers Gelände.
Von der neuen Straße wird auch das sich touristisch entwickelnde Ölmühlareal profitieren. Genesis-Geschäftsführer Lutz Lange führte den Gast aus Potsdam (r.) und die Stadtvertreter übers Gelände.

An der Ampel in Höhe der Ölmühle schiebt sich der Verkehr auf einer Fahrbahn vorbei. Auf der Gegenfahrbahn wird bereits gebaut. Für 1,2 Millionen Euro wird die Straße saniert.

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14. Juli 2009, 09:09 Uhr

Wittenberge | Für den offiziellen Baustart war gestern extra aus dem Potsdamer Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung Staatssekretär Rainer Bret schneider angereist. Die Bad Wilsnacker Straße ist schließlich nicht irgendeine Straße in Wittenberge. Sie ist die letzte Haupteinfahrtsstraße, die noch nicht in Ordnung ist, sie ist außerdem eines der größten Vorhaben aus dem Stadtentwicklungskonzept (INSEK) und sie ist finanziell wie logistisch ein richtig großer Brocken. "Hinzu kommt: Die Straßenbaumaßnahme dient der Entwicklung des Planungsgebietes östlicher Innenstadtbogen, der auch die kultur-touristische Entwicklung einschließt", sagt Bürgermeister Dr. Oliver Hermann. Gern werden er, sein Bauamtsleiter Hubert Mackel und Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Strutz die Worte des Staatssekretärs vernommen haben, "unser Ziel ist es, hier in Wittenberge noch mehr zu tun". Das Land lasse die Prignitz nicht im Regen stehen. Hintergrund dieser Worte dürfte die Tatsache sein, dass die Stadt sich die neue Straße nur leisten kann, weil über die Europäische Union Fördermittel in Höhe von 900 000 Euro fließen.

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