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Güstrower Innenstadt : Erste Mieter im "Sonnenhof"

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Die ersten 18 von 51 Wohnungen im "AWG-Sonnenhof" in der Güstrower Innenstadt sind fertig und werden ab dieser Woche bezogen. Gestern hatten Heike und Ernst-Ludolph Schneider ihren Umzugstermin.

svz.de von
erstellt am 26.Nov.2013 | 10:22 Uhr

Die ersten 18 von 51 Wohnungen im "AWG-Sonnenhof" in der Güstrower Innenstadt sind fertig gestellt und werden ab dieser Woche bezogen. Gestern hatten Heike (63) und Ernst-Ludolph Schneider (76) ihren Umzugstermin in das neue Zuhause. "Den Schlüssel haben wir am vergangenen Mittwoch erhalten. Wir haben uns gleich bei der Stadt umgemeldet", erzählt Heike Schneider. Das Paar war 1999 von Güstrow nach Kritzkow gezogen, hatte aber seine AWG-Mitgliedschaft die ganze Zeit über behalten. "Die Kinder sind inzwischen aus dem Haus und leben in Süddeutschland. Da kam uns das Angebot, im AWG-Sonnenhof’ eine altersgerechte Wohnung zu beziehen, gerade recht. Man wird ja nicht jünger", sagte die 63-Jährige SVZ.

Im Einwohnermeldeamt mussten sich die Schneiders aber wieder als Neubürger der Barlachstadt registrieren lassen. "Wir laufen unter der Kategorie ’Zuzug aus dem Inland’", schmunzelt Heike Schneider, die bis zu ihrem Vorruhestand als Lehrerin am Fachgymnasium und an der Beruflichen Schule Bockhorst gearbeitet hatte. Die neue Adresse der Schneiders lautet nun Armesünderstraße 3. "Aber bitte in einem Wort. Der Computer regt sich jedes Mal über diese falsche Schreibweise auf, aber das ist heute nun mal so. Wir hoffen, dass wir trotzdem keine armen Sünder sind, sondern im Gegenteil viel Freude an unserer neuen Wohnung haben werden", sagt Heike Schneider.

Im "AWG-Sonnenhof" bezieht das Paar eine Drei-Raum-Wohnung mit einer Größe von 66 Quadratmetern. "Da mussten wir ganz schön aussortieren, denn in dem kleinen Häuschen in Kritzkow, in dem wir zur Miete wohnten, hatten wir knapp 110 Quadratmeter", erzählt Heike Schneider. Abstriche machen musste das Paar schon an den gut 3000 Büchern. "Wir hoffen, etwa 2000 im Gäste- und Arbeitszimmer meines Mannes unterbringen zu können", sagt sie. Dr. Ernst-Ludolph Schneider hatte an der früheren Pädagogischen Hochschule Mathematik unterrichtet. Darüber hinaus ist er ein begeisterter Hobby-Ornithologe, weshalb die Fachliteratur zur Vogelkunde schon einen Großteil seines Buchbestandes ausmacht.

Ein kleiner Wermutstropfen fiel gestern doch noch in die Umzugsfreude. Ernst-Ludolph Schneider hatte seinen Pkw, in dem er einige Sachen transportierte, vor dem Hauseingang abgestellt. Prompt gab’s ein Knöllchen von der Stadt.

Jana Reimer, in der AWG für die Wohnungsvermietung zuständig, hat in diesen Tagen viel mit Wohnungsübergaben zu tun. "Aber ich schaue in lauter strahlende Gesichter von Menschen, die sich freuen, hier ins Zentrum zu ziehen", sagt sie. Im Februar werden die nächsten Wohnungen im "AWG-Sonnenhof" fertig gestellt. Dann soll auch die Begegnungsstätte genutzt werden können.

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