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Lokales

22. November 2017 | 00:22 Uhr

Endspurt im Spendenmarathon

vom

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erstellt am 25.Apr.2012 | 10:59 Uhr

Mit seinem Taktstock übt sich Generalmusikdirektor und Chefdirigent des Volkstheaters Florian Krumpöck schon einmal im Darwineum ein, auch wenn hinter ihm die Bagger rollen. Rund um Rostocks größte Baustelle wird am 25. Mai weltberühmte Musik erklingen, denn die 14. Klassiknacht des Rostocker Zoos steht in diesem Jahr unter dem Motto "Musik macht Film". Damit ist erneut die Filmmusik das Hauptthema des Abends, nachdem sich schon im vergangenen Jahr alles um James Bond drehte.

Werke von Williams sind der Höhepunkt des Abends

"Das Publikum war so begeistert, dass wir das Thema einfach noch mal aufgegriffen haben", sagt Zoodirektor Udo Nagel. Gemeinsam mit Chefdirigent Krumpöck wurden dann die Stücke ausgewählt. "Eine wichtige Rolle werden die Werke des Komponisten John Williams spielen, welcher in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert", sagt Dirigent Krumpöck. Williams wurde bekannt für seine atmosphärischen und zauberhaften Melodien in "Star Wars" und "Harry Potter". Krumpöcks persönlicher Höhepunkt des Abends wird allerdings das Adagietto aus Gustav Mahlers 5. Sinfonie, bekannt aus dem Filmklassiker "Tod in Venedig". Für den Generalmusikdirektor wird es die erste Klassiknacht im Rostocker Zoo. "Die Kulisse ist natürlich phänomenal", so Krumpöck, der sich schon jetzt auf den Abend freut. Der Zoo und die Norddeutsche Philharmonie erwarten um die 3000 Gäste. Eine Woche vor dem großen Konzert beginnen die Musiker mit den intensiven Proben.

Zum letzten Mal kommen in diesem Jahr die Einnahmen der Veranstaltung den Menschenaffen und dem Darwineum zugute. Seit 2003, zur 5. Klassiknacht, läuft die Spendenaktion "Schaffen für die Affen", an der sich bisher zahlreiche Besucher, Schulen, Vereine sowie Firmen und Einrichtungen beteiligt haben. "Es gibt überall Dinge im Darwineum, die wir für die Menschenaffen noch besser machen können", sagt Nagel. Genau für diese unvorhersehbaren Baustellen werde das Geld später eingesetzt.

Die Eröffnung des Darwineums und des Menschenaffenhauses ist für September dieses Jahres geplant. Derzeit nehmen die Affenanlagen und das Außengelände immer mehr Gestalt an. Auch die Giebelwände und die Felsen des Illusionskünstlers Uwe Thürnau sind zum größten Teil fertig. In den kommenden Tagen folgt die Bepflanzung. Dann sollen Schein und Wirklichkeit ineinander übergehen. "Mit echten Baumstämmen wollen wir den Affen viele Klettermöglichkeiten schaffen", sagt Nagel. Nicht mehr lange und die ersten Bewohner sollen in das Darwineum einziehen. Die großen Aquarien in der Rotunde, in der die Entstehungsgeschichte der Menschheit nachgestellt wird, sollen in den nächsten Wochen gebaut und gefüllt werden. Im gleichen Bereich werden später auch verschiedene interaktive Angebote zu finden sein, die den Besuchern die Evolution noch näher bringen. So können sie anhand einer Fotomontage sehen, wie sie selbst als Affe aussehen würden.

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