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Lokales

19. September 2017 | 13:48 Uhr

Ende November ist Brücke montiert

vom

svz.de von
erstellt am 19.Okt.2010 | 06:25 Uhr

Wittenberge | "Ende November wird die neue Hafenbrücke vollständig vormontiert am Stepenitzufer auf Garsedower Seite liegen", davon ist Enrico Heinrichs von der Magdeburger Firma montec überzeugt. Das Spezialunternehmen, das von sich sagt, seit zehn Jahren eine Brücke nach der anderen vor allem im Ruhrgebiet montiert zu haben, hat den Auftrag für die Straßenquerung bei Wittenberge erhalten. 220 Tonnen Stahl verschweißen die montec-Mitarbeiter derzeit zu der rund 70 Meter langen Fahrbahn über den Strom. Die beiden Längsträger werden dazu mit 23 Querträgern verbunden.

So weit wie nötig und so leicht wie möglich soll nach den Worten des Wittenberger Bauamtschefs Hubert Mackel die Konstruktion sein, wenn sie über die Stepenitz geschoben wird. Deshalb soll die Fahrbahn auch erst nach der Querung des Flüsschens betoniert werden.

"Am 4. November werden die Segmente für die beiden Stahlbögen geliefert", sagt Bauleiter Heinrichs. Diese werden über stählerne Hilfsstützen zu den beiden großen Bögen zusammengefügt, die im Scheitel jeweils knapp elf Meter messen. Damit wird die Straßenbrücke fast identisch sein mit der direkt benachbarten Eisenbahnbrücke.

Die Fertigung der Hafenbrücke selbst läuft planmäßig. Was hilft das aber, wenn im Uferbereich die Fundamente und die Widerlager fehlen, auf die Konstruktion geschoben werden muss? "Durch das Hochwasser sind wir in Zeitverzug geraten", erklärt Mackel. Er verweist auf die 86 Tage in diesem Jahr, an denen der Elbpegel bei über 3,50 Metern stand. "Damit konnten wir im Uferbereich nicht weiter arbeiten."

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