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Lokales

26. September 2017 | 11:03 Uhr

Bützow : Elefantenbrücke jetzt gesperrt

vom

Die Elefantenbrücke in Bützow ist einsturzgefährdet. Deshalb wurde sie nun gesperrt. Für Bützows Bürgermeister kommt das nicht ganz unerwartet.

svz.de von
erstellt am 10.Nov.2011 | 11:23 Uhr

Die Elefantenbrücke ist einsturzgefährdet. Deshalb wurde sie noch am späten Dienstagabend gesperrt. Am Nachmittag hatten Experten eines Ingenieurbüros aus Rostock die marode Überführung unter die Lupe genommen. Nicht zum ersten Mal. Doch nach den Sommerhochwassern hatte Stadtvertreter Jörg Krone eine erneute Prüfung angemahnt (SVZ berichtete). Und die brachte jetzt das ernüchternde Ergebnis.

Für Bützows Bürgermeister kommt das nicht ganz unerwartet. Seit Jahren werde die Brücke regelmäßig kontrolliert. "Es gibt ja schon Planungen. Doch bisher konnten sich die Stadtvertreter nicht auf eine Variante einigen", erinnert Sebastian Constien (parteilos) an die Diskussionen zurückliegender Monate. Ein Grund waren die veranschlagten Kosten von rund 180 000 Euro. Das erschien einigen Stadtvertretern zu hoch.

Denn Bützow hat ja noch eine zweite Baustelle, in unmittelbarer Nähe: die Brücke in der Gartenstraße. "Und die hat weiterhin Priorität. Das hat auch der Kreis so bestätigt", erklärt der Verwaltungschef. Auch wenn es eine städtische Straße ist, hat das Wort des Kreises insofern eine Bedeutung, wenn es um die Bereitstellung von Fördermitteln geht. Immerhin gehen die Planungen für eine neue Überführung in der Gartenstraße von rund 800 000 Euro aus. "Unsere Berechnungen gehen von einem 50-prozentigen Eigenanteil aus", so Sebastian Constien. Eine erhebliche Summe angesichts des klammen Haushaltes. "Dennoch wollen wir 2012 bauen", sagt der Bürgermeister. Denn es handelt sich um eine wichtige Überführung auch für die Sicherheitskräfte von Polizei, Feuerwehr und medizinischem Rettungsdienst. Auch deshalb sei es wichtig, dass das Vorhaben so schnell wie möglich in Angriff genommen werden kann.

Ob dann auch noch finanzielle Luft für die Elefantenbrücke ist, müsse die Haushaltsdiskussion zeigen. "Wir haben noch nicht alle Zahlen und Steuerschätzungen, die für 2012 relevant sind", sagt Constien.

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