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Lokales

23. November 2017 | 17:39 Uhr

Elberadweg bleibt Nr. 1 in Deutschland

vom

svz.de von
erstellt am 10.Mär.2011 | 07:37 Uhr

Berlin/Prignitz | Der Elberadweg, von dem rund 100 Kilometer auch durch die Prignitz verlaufen, ist laut der gestern auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin veröffentlichten Studie des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e. V. (ADFC) auch 2011 der beliebteste Fernradweg in Deutschland.

Und nicht nur das: Er ist überdies der am meisten befahrene und die Mehrheit der Befragten hat ihn sich für dieses Jahr als Radreiseziel ausgesucht. Auf den Plätzen folgen bei den beliebtesten Radrouten Main-, Weser- und Ostseeküstenradweg. Der Oder-Neisse-Radweg liegt auf Platz fünf. Der ADFC untersucht alljährlich auch die gefragtesten Radreiseregionen. Brandenburg liegt dabei auf Rang vier, hinter Mecklenburg-Vorpommern, Franken und Bayern. M-V verdrängte Bayern vom Spitzenplatz. Die ersten vier liegen nah beieinander und klar vor den folgenden Gebieten.

Mit einem Jahresumsatz von gut neun Milliarden Euro sei der Radtourismus in Deutschland längst kein Nischenphänomen mehr, verdeutlichte Bertram Giebeler vom ADFC. "Das entspricht in etwa dem Jahresvolumen des Berlin-Tourismus", zog Giebeler einen anschaulichen Vergleich.

Zurück zum Elberadweg: Im vergangenen Jahr waren hier rund 155 000 Radler unterwegs. Eine durchschnittliche Tour dauerte neun Tage. Der Anteil ausländischer Radler lag bei knapp neun Prozent, Tendenz steigend.

Der ADFC geht laut Trendscope-Statistiken davon aus, dass ein Radtourist pro Tag 66 Euro ausgibt. Erhebungen zu Gesamtumsätzen an deutschen Radwegen sind unterdessen noch Mangelware. Für den Donauradweg (österreichischer Teil) wurde ein Jahresumsatz von 71,8 Millionen Euro errechnet.

Für das Land Brandenburg läuft ein Pilotprojekt, das die Wertschöpfung an Radwegen detailliert untersucht. Ein erstes Fazit können die Macher bereits präsentieren: Radwege lohnen sich.

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