Eisenbahnbundesamt bremst ODEG aus

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15. Juli 2009, 11:00 Uhr

Parchim | Für die Mitarbeiter der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) begann die Woche mit einer Hiobsbotschaft. Am 13. Juli hat das Eisenbahnbundesamt (EBA) als Aufsichtsbehörde verfügt, dass RegioShuttle, die bei der ODEG im Regionalverkehr im Einsatz sind, außer Betrieb genommen werden müssen, wenn ihre Antriebsanlagen länger als 360 000 Kilometer im Einsatz waren. Die ODEG hat unverzüglich reagiert und nach eigenen Angaben die Hälfte der Fahrzeuge vorübergehend ins Depot geschickt.

In der jüngeren Vergangenheit soll es in RegioShuttles ungewöhnlich häufig zu Bränden oder Rauchentwicklungen gekommen sein.

Auf die Fahrgäste kommen damit Änderungen im Regionalverkehr zu. Auf der Strecke zwischen Parchim und Lübz wird bis auf Weiteres Schienenersatzverkehr gefahren. Der Notfahrplan der ODEG hat insbesondere Auswirkungen auf den Bahnbetrieb in Süd-Mecklenburg und Ostbrandenburg.

"Wir sind um eine schnelle Problemlösung bemüht, aber es wird zu Einschränkungen kommen", so die ODEG.

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