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Deutsche Post bietet Service gegen volle Briefkästen : Einbrecher machen keinen Urlaub

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"Einbrecher machen keinen Urlaub", sagt Hauptkommissar Jörg Heier von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Er empfiehlt Wohnungs- und Hausbesitzern, jetzt in der Ferienzeit nicht leichtsinnig zu sein.

svz.de von
erstellt am 02.Jul.2011 | 10:16 Uhr

Schwerin | "Einbrecher machen keinen Urlaub", sagt Hauptkommissar Jörg Heier von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Er empfiehlt Wohnungs- und Hausbesitzern, gerade auch jetzt in der Ferienzeit nicht leichtsinnig zu sein. "Es klingt selbstverständlich, aber Türen und Fenster sollten immer gut verschlossen und gesich ert sein", so Heier. Haus oder Wohnung dürften außerdem bei einer längeren Abwesenheit nicht verlas sen wirken. "Briefkästen sollten regelmäßig durch Nachbarn geleert, Mülltonnen an den Straßenrand gestellt und Rollläden her auf- und heruntergelassen werden", rät Heier . Per Zeitschaltuhr könnten darüber hinaus immer wieder mal Lampen im Gebäude angeknipst werden. Die Botschaft für potenzielle Einbrecher müsse lauten: "Es gibt Bewegung im Haus", so der Hauptkommissar.

Und der Experte hat noch weitere Tipps: Wertgegenstände in Haus und Wohnung sollten auf einer Checkliste festgehalten werden, und im Text auf dem Anrufbeantworter hätten Angaben über einen möglichen Urlaub nichts zu suchen. Sinnvoll sei es jedoch beim Nachbarn etwa die Handy-Nummer zu hinterlassen, um am Ferienort erreichbar zu sein, betont Heier. In bestimmten Fällen könne es sich auch anbieten, den Service von so genannten Haushüter-Agenturen zu nutzen. Mitarbeiter solcher Agenturen versorgten beispielsweise Haustiere, kümmerten sich um den Garten, nähmen Anrufe entgegen und hielten die Urlauber über das Geschehen daheim auf dem Laufenden, so der Hauptkommissar.

Damit der heimische Briefkasten während des Urlaubs nicht überquillt und unliebsame Gäste anlockt, bietet die Deutsche Post einen Nachsende service an. "Ein entsprechender Antrag sollte mindestens fünf Tage vor Reiseantritt in einer Postfiliale oder im Internet gestellt werden", sagt der Pressesprecher der Deutschen Post für MV, Rolf Schulz. Wer sich seine Briefe nicht an den Ferienort nachschicken lassen wolle, für den könne die Post auch aufbewahrt und gelagert werden.

Weitere Informationen zum richtigen Verhalten in der Urlaubszeit gibt es bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle im Sieben Seen Center (Telefon 03 85-6 17 16 83).

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