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Tobias Jänicke sieht noch Steigerungspotenzial : Ein, zwei gute Aktionen mit Qualität abschließen

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Nach zweimal vier Treffern in den zurückliegenden Spielzeiten hat sich Hansas Mittelfeldmann Tobias Jänicke vorgenommen, seine Quote in dieser Saison zu verdoppeln - und er ist auf einem guten Weg, das auch zu erreichen.

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erstellt am 13.Jan.2011 | 01:33 Uhr

Rostock | Nach zweimal vier Treffern in den zurückliegenden Spielzeiten hat sich Hansas Mittelfeldmann Tobias Jänicke vorgenommen, seine Quote in dieser Saison zu verdoppeln - mit je sechs Toren und Vorlagen ist er auf einem guten Weg, sein persönliches Ziel zu erreichen. "Das ist schon ganz ordentlich. Vor allem habe ich nicht so viele Chancen vergeben wie sonst immer. Ich denke, dass ich auf meine bisherigen Leistungen aufbauen kann. Die Rückrunde ist auch etwas länger als üblich. Ich denke, dass da noch einiges kommen wird", erklärt der 21-Jährige.

Rundum zufrieden ist er mit der 1. Halbserie aber dennoch nicht: "Es fing gut an für mich, doch dann hatte ich einen kleinen Hänger drin. Letztlich ist das aber nicht ungewöhnlich. Zum Ende hin habe ich mich wieder ein bisschen gefangen, wobei es für den Einzelnen natürlich auch leichter ist, wenn die Mannschaft funktioniert und erfolgreich Fußball spielt."

Oft unauffällig, dafür aber spielentscheidend

"Tobi" Jänicke schätzt seine persönlichen Leistungen durchaus realistisch ein. Oftmals ist er in einer Partie kaum zu sehen, war aber doch häufig an den entscheidenden Aktionen beteiligt. "Wenn ich das Gefühl habe, dass der Wurm drin ist, und es bei mir persönlich nicht läuft, dann konzentriere ich mich darauf, dass ich ein, zwei gute Aktionen mit Qualität abschließen kann. Das ist besser, als wenn ich es fünf- oder sechsmal versuche, und es kommt nichts dabei heraus. Bislang hat es damit doch ganz ordentlich geklappt", so der Rechtsfuß.

Mit den winterlichen Trainingsbedingungen kommt er als Leichtgewicht gut zurecht. "Es macht Spaß, auf Schnee zu trainieren. Sicherlich rutscht man mal weg, aber das gehört eben dazu und macht mir nichts aus", sagt Jänicke.

Auch dass die Ostseestädter nun womöglich drei Wochen ohne Spielpraxis sind, um dann noch einmal kurz vor Weihnachten in Aalen (19. Dezember) antreten zu müssen, bereitet ihm kaum Kopfzerbrechen. "Man kann es ja drehen und wenden, wie man will. Es wird erst dann eine richtige Einschätzung möglich sein, wenn und je nachdem wie wir dort gespielt haben. Drei Wochen sind zwar lang, aber wir sind Profis und müssen damit umgehen. Vielleicht ist es auch ein Vorteil, dass wir jetzt nicht ran müssen. Offenbach tat sich zuletzt in Dresden auch schwer und konnte nicht punkten. Wir können dagegen in der Rückrunde aufdrehen und mit den Nachholspielen eine Serie starten", so der Rostocker.

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