SSC-Kicker setzen weiter auf FC Mecklenburg : Ein Spitzen-Team für Fußball in Schwerin?

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Nach dem Streit zwischen den Verantwortlichen der beiden großen Schweriner Fußballvereine, Schweriner SC und FC Eintracht, schien die Idee der Gemeinsamkeit im Männerfußball unter dem Dach des neuen FCM ausgeträumt.

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15. Februar 2011, 07:31 Uhr

Schwerin | Nach dem Streit zwischen den Verantwortlichen der beiden großen Schweriner Fußballvereine, Schweriner SC und FC Eintracht, schien die Idee der Gemeinsamkeit im Männerfußball unter dem Dach des eigens gegründeten Förderclubs Mecklenburg (FCM) ausgeträumt. Doch SSC-Chef Hans-Dieter Barkholz hält nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit der SG Dynamo an dem Ziel einer Spitzenmannschaft für den Schweriner Fußball fest. "Das geplante Fußballzentrum in Lankow wird kommen und für den Fußball in der Landeshauptstadt endlich angemessene Bedingungen bieten. Da wäre es unklug, nicht auch im Männerbereich nach Höherem zu streben", sagte Barkholz. Ziel müsse es sein, Fußballtalente in Schwerin zu halten und zurückzuholen, so der SSC-Chef, der dabei Verlockungen benachbarter Vereine wie MSV Pampow oder Anker Wismar meint.

Mittelfristig sei die Gründung einer GmbH für den Männerfußball geplant. So könne Sponsorengeld zwischen Erwachsenen- und Nachwuchsbereich mit seinen insgesamt 450 Mitgliedern getrennt werden. Bereits so schnell wie möglich peile der SSC den Aufstieg in die Verbandsliga an. Sich dort dauerhaft zu etablieren oder gar eine noch höhere Spielklasse anzuvisieren, würde nur mit einer starken Fußballmannschaft funktionieren, sagt Barkholz. Das Dach des FCM biete dafür beste Möglichkeiten. SSC, Dynamo und FC Eintracht behielten trotzdem ihre Eigenständigkeit.

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