Ein heller und freundlicher Raum

Rund 370 Schüler lernen von der 7. bis zur 12. Klasse  im Elbe-Gymnasium.D. Kreiss
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Rund 370 Schüler lernen von der 7. bis zur 12. Klasse im Elbe-Gymnasium.D. Kreiss

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30. Oktober 2010, 01:57 Uhr

Boizenburg | Schon die alten Römer wussten, die Vorzüge eines Atriums zu schätzen. So ein architektonisches Zentrum in der Mitte des Hauses ermöglichte den freien Zugang zu allen umliegenden Räumen. Es diente als Aufenthaltsraum für die Familie, der über eine Öffnung im Dach Licht erhielt.

Seit gestern befindet sich auch im Elbe-Gymnasium ein helles und geräumiges Zentrum, das Lob von allen Seiten erhielt. Schön ist es geworden, meinte Landrat Rolf Christiansen und fragte Schulleiter Norbert Stern, ob er zufrieden sei. Ja, aber richtig, antwortete dieser. Mit dem Atrium gäbe es ein völlig neues Raumgefühl. Rund ein Jahr waren die Bauleute mit allen Nebenwirkungen, wie Staub, Lärm und Enge präsent. Sie erwiesen sich aber auch als verständnisvolle Nachbarn, wenn es etwa darum ging, die nötige Ruhe für Klausuren zu haben, und sie haben sehr gute Arbeit geleistet, sagte Stern.

Durch das neue Dach des Pausenhofes verbessern sich die Bedingungen für die Schüler. Mit der gedämmten Innenhofüberdachung verringert sich zudem der anfallende Energieverbrauch, eine neu installierte Gefahren- und Alarmanlage erhöht die Ordnung und Sicherheit, meinte Christiansen. Er nutzte die Gelegenheit und überreichte die Ehrenurkunde des US-Bundesstaates Michigan für den seit zehn Jahren bestehenden regelmäßigen Schüleraustausch. Das Elbe-Gymnasium ist da mit von der Partie.

Minister Till Backhaus wies in seinem Grußwort auf das schöne Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV hin. Es würde ihn sehr freuen, wenn es gelänge, künftig noch enger zusammen zu arbeiten, ähnlich wie das in Wittenburg über eine Vereinbarung zwischen Gymnasium und der Verwaltung Biosphärenreservat Schaalsee bereits der Fall sei.

Das neue Atrium ist Pausen-, Theater- und Versammlungshalle. Die Gäste, die gestern zahlreich der Einladung folgten, konnten sich davon überzeugen. Der Schulchor und Hanna Hauser verliehen dem Ereignis mit Beethovens "Freude schöner Götterfunken" und Mozarts "Klaviersonate in C-Moll" ihrerseits einen würdevollen Rahmen.

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