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Lokales

24. September 2017 | 21:16 Uhr

Ein Fest der feucht-fröhlichen Leute

vom

svz.de von
erstellt am 03.Jul.2011 | 07:47 Uhr

Dabel | Spätestens seit diesem Wochenende wurde es den Dabelern bewusst, dass sie mit ihren "geradzahligen" Dorffestspielen nicht soviel Glück haben. Denn das diesjährige 50. Dorffest konnten sie eher unter "1. Dabeler Wasserfestspiele" verbuchen. Es regnete wie aus Gießkannen, und der Festplatz glich schon eher einem kleinen See. Trotzdem ließen sich die Standfestesten unter ihnen nicht entmutigen, legten immer wieder Zwischen-Regen-Pausen ein und genossen dann die nächste kulturelle Einlage. Für die Organisatoren, die diesmal unter neuer Leitung der Dabeler Vereinsgemeinschaft und konkret von Harry Beyer standen und auch günstigere Platzveränderungen vorgenommen hatten, nicht gerade ein ermutigender Einstieg.

Die Eröffnungsveranstaltung am Freitag für die Senioren stand noch unter einem einigermaßen guten Stern. Die 80 bis 90 Besucher erlebten einen bunten Nachmittag. Und auch der Freitagabend verlief recht gut für die zahlreich erschienenen Gäste, etwa 600 an der Zahl. Die Musikformation "Oldie Company" hatte wie jedes Jahr zum Tanz auf den Festplatz gerufen. Der Samstag, Haupt-"Feiertag", fing schon mit Regen an. Trotzdem fand auf dem Sportplatz auf dem Gelände der Firma Dauerholz ein zünftiges Fußballturnier statt, wo es um den Pokal des Bürgermeisters ging. Den letztendlich die Dabeler Kickers vor der Mannschaft von Dabel I und dem Kobrower SV gewannen.

Es folgte ein total verregneter Samstag. Und so blieb den Veranstaltern nichts anderes übrig, als das Beste daraus zu machen. Unter dem Motto "Spiel und Spaß mit der ganzen Familie" ging eine Reihe von sportlichen Aktivitäten über Bühne und Festplatz. So wurden der stärkste Dabeler und die stärkste Dabelerin gesucht. Die Teilnehmer mussten sich zwei Disziplinen stellen: dem Feldstein-Weitwurf und den Baumstamm-Weitwurf. Bei den Männern siegte nach Punkten Felix Meyer, bei den Frauen Katharina Kuhlmann. Und bei den Jüngsten machte Moritz Elm das Rennen. In einer weiteren Regenpause wurde eine Kinderolympiade ausgetragen. 30 bis 40 Kinder nahmen am Hufeisen-Zielweitwurf teil, spielten "Fang den Esel" mit einem Hula-Hoop-Reifen, Hula-Hoop nach Zeit, Hütchenspiele usw. Die darauffolgende abendliche Disko mit Michael Schwertner erlebte zwischen 150 und 200 mutige Besucher, die trotz zeitweise strömenden Regens ihr Tanzbein schwangen und der äußeren Nässe mit "innerer Nässe" begegneten.

In der Hoffnung auf besseres Wetter erwarteten Veranstalter wie Besucher gestern wenigstens noch einen erträglichen dritten Tag. Doch der Himmel hatte wieder seine Schleusen geöffnet. Jetzt war es an der Banzkower Blasmusik, zum Frühschoppen für etwas Sonnenschein zu sorgen. Und spätestens, als Hausmeister Erwin (Rundfunkmoderator Leif Tennemann) seine Späße mit dem Publikum trieb, war dieses wieder versöhnt. Und freute sich auf einen Country-Nachmittag mit den Kukuker Line Dancers und den Auftritt der KCD-Garden. "Gegen das Wetter sind wir halt machtlos", so Harry Beyer. "Trotzdem haben wir unser Fest durchgezogen. Und im kommenden Jahr wird es hoffentlich besser."

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