Ehrung für Johannes Gillhoff auf dem Friedhof Ludwigslust

Fathy Batah (M.) und seine Ehefrau waren zur Preisverleihung in die Region gekommen.uwe köhnke
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Fathy Batah (M.) und seine Ehefrau waren zur Preisverleihung in die Region gekommen.uwe köhnke

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14. Juni 2010, 05:39 Uhr

ludwigslust/glaisin | Der Johannes-Gillhoff-Preis 2010 wurde am Sonnabend an Dr. Fathy Batah übergeben. Der Ägypter, der schon viele Jahre in Deutschland lebt, hatte das Hauptwerk des mecklenburgischen Schriftstellers "Jürnjakob Swehn, der Amerikafahrer" ins Arabische übertragen. "Fünf Jahre habe ich darauf verwandt, und für die plattdeutschen Passagen einen ägyptischen Dialekt verwandt", erzählte Batah am Sonnabendvormittag bei der traditionellen Ehrung Gillhoffs an dessen Grab auf dem Friedhof in Ludwigslust.

Stadtpräsident Helmut Schapper erinnerte dabei an Gillhoff, der vor über 80 Jahren am 16. Januar 1930 verstorben ist. "Johannes Heinrich Carl Christian Gillhoff gehört wie kaum ein Anderer zu den herausragenden Persönlichkeiten unserer Region. Wir sind als Stadt stolz darauf, seit einigen Jahren zum Gillhoff-Dorf Glaisin dazu zu gehören, zumal die Gillhoff-Tradition auch zur Geschichte unserer Stadt gehört, denn die bekannten Mecklenburgischen Monatshefte erschienen in Ludwigslust, und Johannes Gillhoff ruht in dieser Stadt - auch deshalb dürfen wir heute die Stadt Ludwigslust auch als Gillhoff-Stadt betrachten", sagte Schapper.

Am Nachmittag wurde die Veranstaltung mit der offiziellen Übergabe des Preises in Glaisin fortgesetzt.

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