Durstiges Europa bestellt nonstop Getränke in Dodow

<strong>Blick </strong>auf eine der Abfüllanlagen in Dodow, alle Getränke werden derzeit nachgefragt.
Blick auf eine der Abfüllanlagen in Dodow, alle Getränke werden derzeit nachgefragt.

svz.de von
22. Juli 2010, 07:07 Uhr

Dodow | Der heiße Monat Juli beschert dem Getränkehersteller Fruchtquell Dodow randvolle Auftragbücher und jede Menge Extrastress. Den ganzen Monat Juli hindurch laufen alle Abfüllanlagen auf Vollast. Dennoch müssen einige Kunden Wartezeiten in Kauf nehmen, auch, weil im Mark einige Lieferanten ausgefallen sind. Dodow, das zur Hartinger-Gruppe gehört, konnte zwar einspringen, ist aber nun auch am Rande seiner Kapazitäten.

Gegenwärtig verlassen pro Tag bis zu 2800 Paletten voller Getränke das Werk, an normalen Tagen ist ein Ausstoß von bis zu 1800 Paletten üblich. Ganz oben auf der Bestellliste der Kunden aus ganz Europa stehen Mineralwässer und Schorlen. Mit "Wenden quelle" verfügt Dodow über eine Marke, das Wasser kommt aus eigener Quelle aus 75 Metern zu den Abfüllanlagen. Das Traditionswerk in Dodow beliefert nicht nur den Großhandel, sondern hat auch Lieferbeziehungen mit großen Discountern. Und so wissen die Dodower auch, dass die Deutschen am liebsten Wasser bei der Hitze trinken, während z. B. die Holländer vor allem auf Eistee schwören. Auch der wird in Dodow produziert und auf hochmodernen Anlagen abgefüllt.

Dennoch ist der Andrang so groß, dass die Lager de facto leer sind, die Getränke gehen von den Abfüll-Linien direkt auf die wartenden Lkw. Geschäftsführer Frank Jehring lobte vor allem die Einsatzbereitschaft der ganzen Belegschaft, die bei der Hitze auch bei der Produktion wirklich Großes vollbringe. Gegenwärtig arbeitet jeder, der abkömmlich ist, in der Produktion. Zu den wichtigen Unterstützern gehören auch mehr als 25 Schüler, die sich ihr Taschengeld aufbessern. Mit aktuell 500 Beschäftigten gehört Fruchtquell zu den großen und beständigen Arbeitgebern der Region. Auch in der Sommerphase laufen die Bauarbeiten am neuen Riesen-Tanklager weiter.

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