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Hansa und Eintracht dominieren die 3. Fußball-Liga : Duell der Superlative in Braunschweig

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Den ersten Teil der "Spitzenwoche" hat der FC Hansa glanzlos, aber souverän absolviert. Mit einem 0:0 gegen den Dritten Kickers Offenbach wahrte der Zweite Rostock den 13-Punkte-Vorsprung auf den Verfolger.

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erstellt am 14.Mär.2011 | 07:15 Uhr

Rostock | Den ersten Teil der "Spitzenwoche" hat der FC Hansa glanzlos, aber souverän absolviert. Mit einem 0:0 gegen den Dritten Kickers Offenbach wahrte der Zweite Rostock den 13-Punkte-Vorsprung auf den Verfolger. Eine Entscheidung im Kampf um den direkten Aufstieg sehen die Ostseestädter darin aber noch nicht. "Es sind noch 30 Zähler zu vergeben. Und bei 13 Vorsprung ergibt sich eine Differenz von 17. Da ist eine Menge möglich, und wir müssen noch ein paar Punkte holen", warnt FCH-Kapitän Sebastian Pelzer davor, in der Endphase der Saison leichtsinnig zu werden. Auch Abwehrkollege Michael Wiemann bleibt lieber auf dem Teppich: "Wir haben ordentlich Dampf gemacht und ein gutes Spiel abgeliefert. Doch es sind noch zehn Partien zu absolvieren. Da kann eine ganze Menge passieren."

Und gleich der nächste Auftritt der Ostseestädter hat es in sich. Höher kann die Hürde eigentlich nicht sein. Am Sonntag ab 13.15 Uhr ist die Kogge zu Gast bei Spitzenreiter Eintracht Braunschweig. Die Niedersachsen liegen seit der 22. Runde auf dem ersten Platz, verließen jedoch jüngst beim 1:3 in Erfurt nach zuvor 17 Partien ohne Niederlage mal wieder als Verlierer ein Drittliga-Stadion. Vor der Pleite bei den Blumenstädtern unterlag die Elf von Coach Torsten Lieberknecht im September 2010 mit 1:2 in Rostock. Der FCH weiß also, wie man der Eintracht ein Bein stellen kann.

Bei diesem Duell werden fast alle Superlative der 3. Liga beteiligt sein. Mit 64 respektive 61 Zählern sind beide Teams der Konkurrenz deutlich enteilt und dürften sich den direkten Aufstieg nicht mehr nehmen lassen. Während Braunschweig über den besten Sturm (64 Tore) und die stabilste Abwehr (14) verfügt, liegt Hansa in diesen Katego-rien jeweils auf dem zweiten Rang (57:25). Zudem trifft das beste Heimteam (13 Spiele, zwölf Siege - einzig Wehen Wiesbaden konnte beim 2:1 im Eintracht-Stadion punkten) auf die stärkste Auswärtself (14 Partien, neun Siege, darunter ein 1:0 in Erfurt).

Die Gastgeber können mit Dominick Kumbela und Dennis Kruppke (jeweils 14 Saisontreffer) das auffälligste Sturmduo aufbieten. Hansa hält mit dem gefährlichsten Mittelfeld - Björn Ziegenbein (zwölf Tore), Mohammed Lartey und Tobias Jänicke (je acht) - dagegen. Ganz einfach auf den Punkt bringt Rostocks Pelzer das Duell: "Es ist ein ganz normales Fußballspiel, das wieder bei 0:0 losgeht."

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