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Dreiste Diebe stehlen Telefonkabel in Nordwestmecklenburg

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erstellt am 12.Okt.2010 | 06:13 Uhr

Nordwestmecklenburg | Im Landkreis Nordwestmecklenburg haben unbekannte Täter in den vergangenen Wochen mehrfach überirdisch verlegte Telefonkabel entwendet. Die Polizei vermutet, dass die Täter die gestohlenen Kabel aufgrund der enthaltenen Kupferanteile als Metallschrott verkauft haben. Der Polizei sind bislang fünf Straftaten dieser Art bekannt geworden.

Betroffen waren Oberleitungskabel nahe der Ortschaften Neuburg, Lübow, Bobitz, Naschendorf und Testorf. Es ist davon auszugehen, dass die Täter bei ihren Diebeszügen planmäßig vorgingen. So müssen sie Steighilfen besessen haben, um an die an Masten befestigten Oberleitungskabel zu gelangen. In einigen Fällen wurden bis zu mehrere hundert Meter Kabel am Stück entwendet. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Taten in den meisten Fällen nach Einbruch der Dämmerung bzw. Dunkelheit verübt worden sind. Darüber hinaus wurden durch das Durchtrennen der Kabel die Telefonverbindungen in der jeweiligen Region unterbrochen. Das Kriminalkommissariat in Grevesmühlen (03881/ 7200) ermittelt in diesem Fall und sucht Zeugen, die im Zusammenhang mit den beschriebenen Straftaten verdächtige Beobachtungen gemacht haben, teilte die Polizeidirektion Schwerin gestern mit.

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