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Lokales

19. November 2017 | 18:59 Uhr

Drahtseilakt an der Lützower Mensa

vom

svz.de von
erstellt am 04.Jun.2010 | 08:52 Uhr

Lützow | Mit dem Rückbau des alten Mensa-Daches ist das größte Investitionsprojekt der Gemeinde Lützow in eine neue Phase eingetreten. Derzeit werden mit Hilfe eines 120-Tonnen-Kranes die 24 Bauteile der alten Dachkonstruktion entfernt. Jedes Teil wiegt elf Tonnen und kommt an den Haken des Wittenförder Kranunternehmens Urban.

Investitionskosten belaufen sich auf 650 000 Euro

Für 650 000 Euro wird die so genannte Mensa derzeit erneuert. Dabei handelt es sich um die energetische Sanierung des Gebäudes, das 1988 errichtet wurde. Die Gemeinde will durch die Sanierung u. a. Ausgaben senken. "Wir gehen davon aus, dass wir nach Abschluss der Sanierung etwa 50 Prozent der Energiekosten sparen können", sagt Lützows Bürgermeister Tino Waldraff.

Im Zuge der Sanierung soll die komplette Außenhülle der Mensa erneuert werden. Neben neuen Fenstern und Türen wird es auch eine neue Dachkonstruktion geben. Aus dem Flachdach wird ein Walmdach. Durch die energetische Sanierung und den Erhalt eines der letzten DDR-Bauwerke steht den Lützowern und Vereinen auch künftig ein 343 Quadratmeter großer Saal zur Verfügung. Angedacht ist, den hinteren Teil des Gebäudes nach der Sanierung für soziale Zwecke zu nutzen. Möglich wird die Sanierung durch Fördermittel aus dem Konjunkturpaket I. 85 Prozent der Investitionssumme stammen aus dem Konjunkturpaket.

Für die Gemeinde Lützow ist die Sanierung der so genannten Mensa das drittgrößte Investitionsprojekt seit der politischen Wende. 1,5 Millionen Euro flossen zuletzt in den Bau eines neuen Sportplatzes an der Pokrenter Straße. In den 1990er-Jahren war für 10,8 Millionen D-Mark eine Schule im Ort neu gebaut worden.

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