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Lokales

17. November 2017 | 22:18 Uhr

Dieses Mal Unrat an der Pose

vom

svz.de von
erstellt am 17.Okt.2010 | 08:18 Uhr

Linstow | Die Mitglieder des Linstower Anglervereins beteiligten sich gestern an der vom Landesanglerverband initiierten Aufräum-Aktion an den Gewässern. Sie hatten daher diesmal keinen Fisch, sondern Unrat an der Pose. "Für uns sind Ordnung und Sauberkeit eine ständige Aufgabe. Aber wir sind gern dem Aufruf gefolgt, weil es trotzdem immer etwas zu tun gibt", sagte gestern Bodo Streblow, seit vier Jahren der Vereinsvorsitzende. Die Angler räumten in der Umgebung der Bootsschuppen und an der Badestelle am Linstower See sowie an ihrem Steg und seiner Umgebung in Bornkrug auf. Benjamin Pfeil fuhr zudem mit seinem Quad um den See, schaute nach dem Rechten und beseitigte ebenfalls Unrat. Einiges kam tatsächlich zusammen. Allerdings konstatieren die Linstower Angler an ihrem Pachtgewässer in den vergangenen Jahren zunehmend mehr Sauberkeit. Das hängt in Linstow auch damit zusammen, dass die neue Badestelle und die neuen Bootsschuppen das frühere, nicht gestaltete Gelände aufwerten. "Wer lange nicht hier war, erkennt es gar nicht mehr wieder", bestätigt Streblow.

Den i-Punkt setzte gestern Manfred Behrend. Der 66-Jährige fertigte ein Schild an, das jetzt an den Bootsschuppen davon kündet, wer hier "zu Hause" ist: der Linstower Anglerverein.

Den gibt es schon sehr lange, aber nach der Wende formierte er sich 1992 neu. Er hat 50 Mitglieder und seit anderthalb Jahren auch eine Jugendgruppe. Jugendwart Benjamin Pfeil: "Wir bieten den Kindern und Jugendlichen damit eine Freizeitbeschäftigung im Dorf." Mit ersten Erfolgen. Vor allem auch nach dem ersten Schnupperlehrgang für den Nachwuchs in diesem Jahr. Benjamin Pfeil: "Die Kinder bastelten Angeln, lernten einiges in Fischkunde und übten sich im Zielwurf." Bodo Streblow: "Das werden wir im nächsten Jahr wieder anbieten. Wir müssen etwas unternehmen, wenn wir junge Leute in unseren Verein bekommen wollen."

Außerdem bemüht sich der Verein um Lehrgänge, bei denen der Fischereischein erworben werden kann. "Warum dafür nach Güstrow fahren, wenn es vielleicht hier möglich ist", erklärt Bodo Streblow.

Ansonsten versteht sich der Linstower Anglerverein als eine Gemeinschaft, mit der Leben ins Dorf gebracht wird. Streblow: "Wir bieten verschiedene Angelveranstaltungen, darunter ein Nachtangeln." Der Linstower See ist dafür ein gutes Revier. 19 Fischarten sind dort nachgewiesen. Der Verein hat sich wieder um die Pacht, die in diesem Monat ausläuft, beworben.

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