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Lokales

21. November 2017 | 07:00 Uhr

Die Turmuhr ist wieder komplett

vom

svz.de von
erstellt am 15.Okt.2010 | 12:35 Uhr

Bad Wilsnack | Neugierig verfolgten gestern Mittag nicht nur Bad Wilsnacker, sondern auch eine Busreisegruppe aus Berlin, was Elektromeister Uwe Siefke aus Zichtow gemeinsam mit seinem Team da am Turm der Wunderblutkirche tat. Der Uhr in luftiger Höhe fehlten nämlich die Zeiger, konkreter gesagt dem Ziffernblatt an der Nordseite. "Der Zahn der Zeit hatte an den Zeigern genagt, ihre Naben waren defekt. Deshalb haben wir sie am Montag abgebaut und zur Reparatur mit in die Werkstatt genommen", erzählt der Firmenchef. Mit den Zeigern war auch das Zeigerwerk ausgebaut worden, das im Turm hinter dem Ziffernblatt sitzt und die Umsetzung des Antriebs für die Minuten- und die Stundenanzeige ermöglicht, wie Siefke erklärte. Der Zichtower Firmenchef, der das Unternehmen 1992 vom heutigen Bad Wislnacker Bürgermeister Dietrich Gappa übernahm, wie er selbst erzählt, habe schon zu seinen Angestelltenzeiten viel Erfahrung mit Uhrwerken und Glockentechnik sammeln können.

Gestern waren die Zeiger nun wieder in Ordnung, glänzten außerdem Dank der neuen Lackierung, die sie in der Werkstatt erhalten haben. Die Zichtower Mitarbeiter Steffen Ramisch und Klaus Kabriell stiegen die vielen Stufen zum Uhrenturm hoch, brachten Zeiger und Zeigerwerk wieder an ihren Bestimmungsort, montierten im Inneren des Turms zunächst das Zeigerwerk, öffneten dann eine Luke zum Ziffernblatt und befestigten die Zeiger.

Von unten verfolgte Jochen Purps das Geschehen. Der Vorsitzende des Fördervereins der Wunderblutkirche freut sich, dass jetzt von beiden Seiten wieder ordentlich die Zeit abgelesen werden kann. Das war vor der Reparatur nämlich nicht mehr zuverlässig möglich, "weil ein Zeiger ausgeschlagen war und immer hinter her hinkte". Der Förderverein entschloss sich deshalb, das Geld für die notwendige Reparatur aufzubringen. Das gelang ihm vor allem aus dem Erlös der Kaffee- und Kuchentafel beim diesjährigen Pilgerfest. "Außerdem packten wir noch private Spenden dazu", beschreibt Purps.

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