Die Schule wird zur Adventswerkstatt

Beim Adventsprogramm wurde auch platt gesnackt.
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Beim Adventsprogramm wurde auch platt gesnackt.

Jungen und Mädchen der Goethegrundschule läuteten mit ihren Lehrern, Eltern und vielen anderen Gästen die Vorweihnachtszeit ein

svz.de von
03. Dezember 2013, 17:01 Uhr

Die Plätzchenbäckerinnen kamen in der neuen Schulküche vor lauter Arbeit kaum zum Luftholen, so groß war der Appetit der kleinen Naschkatzen. In der Kaffeestube herrschte Hochbetrieb. Hinter jedem Klassenzimmertürchen wurde emsig gebastelt, geschnippelt, gemalt und dekoriert. Und im Werkraum ratschten pausenlos die Laubsägen: Mit einem bunten Fest starteten die Jungen und Mädchen der Goethegrundschule in Parchim gemeinsam mit ihren Lehrern, Eltern, Geschwistern und vielen Freunden der Schule in die Adventszeit. Musikalisch läutete der Chor diese Wochen voller Heimlichkeit im Jahr 2013 mit dem bekannten Weihnachtsklassiker „Es ist für uns eine Zeit angekommen, sie bringt uns eine große Freud“ ein. Chorleiterin Susanne Sander konnte als Moderatorin des Programmes in der voll besetzten Aula neben dem Chor auch die fröhlichen Musikschüler von Anke Schulz, die kessen Plattdütschkinder von Bärbel Wilbert, mutige Rezitatoren, Geschichtenerzähler, Tänzerinnen sowie Instrumentalisten ankündigen. Emanuel Stein (9) rockte mit seinem Alpha-Boogie am Klavier regelrecht den Saal. Der Viertklässler nimmt seit ca. zweieinhalb Jahren an der Kreismusikschule Keyboardunterricht bei Yvonne Thiede und freute sich diebisch, sein Können auf dem Flügel darbieten zu können.

Dass solche Schulveranstaltungen wie das traditionelle Adventsfest alle Jahre wieder möglich sind, sei vor allem auch dem starken Förderverein zu verdanken, unterstreicht Schulleiterin Marita Oberlach. Zu dessen Stützen gehören neben der Vorsitzenden Bärbel Wilbert zum Beispiel Katrin Sauerbaum sowie Sandra Rühlke, die die Vereinskasse hütet wie einen Goldschatz. Das liebevoll vorbereitete Adventsfest lebt außerdem von den vielen hilfsbereiten Eltern: So ließ sich Annett Pekram, die Mama von Ben-Luca und Mitglied im Elternrat der Klasse 2a, auch beim größten Andrang am Kreativstand nicht aus der Ruhe bringen. Geduldig erklärte sie Lea, Sara, Antonia, Svenja, Marie und all den anderen Kindern, wie man tolle 3-D-Kugeln bastelt. Seit seine Tochter Lola aus der 4b vor vier Jahren ihren ersten Schultag in der Goethegrundschule hatte, ist es auch für Harry Briese die selbstverständlichste Sache der Welt, sich für die Schule zu engagieren. Für diesen Nachmittag brachte er eine Saftpresse von zu Hause mit, die keine Sekunde still stand, weil alle Kinder ihre Abwehrkräfte mit einer Vitaminspritze aus reinem Orangensaft stärken wollten.



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