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FC Hansa Rostock : Die Schlüsselspieler ausschalten

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Drei Niederlagen musste Hansa Rostock in den bisherigen Saisonspielen einstecken. Zwei davon kassierte die Mannschaft gegen Reserveteams von Bundesligisten: 0:3 beim VfB Stuttgart II sowie 0:2 gegen Bayern München II.

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2011 | 08:26 Uhr

Rostock | Drei Niederlagen musste Fußball-Drittligist Hansa Rostock in den bisherigen 19 Saisonspielen einstecken. Und zwei davon kassierte die Elf von Trainer Peter Vollmann gegen Reserveteams von Bundesligisten: 0:3 beim VfB Stuttgart II sowie 0:2 gegen Bayern München II. "Das zeigt einmal mehr, wie schwer diese Aufgabe ist. Die zweiten Mannschaften sind gefährlich. Die Spieler sind technisch und taktisch gut ausgebildet", sagt der 53-Jährige vor dem Duell mit dem VfB II morgen um 14 Uhr in der DKB-Arena.

Vor allem seien diese Truppen nur sehr schwer einzuschätzen. "Schaut man sich die letzten Begegnungen an, so wurden die Aufstellungen meist um vier bis sechs Positionen gewechselt. Da weiß man nie zu 100 Prozent, was auf einen zukommt. Daher kann man sich selbst auch nicht akribisch auf dieses Duell vorbereiten. So ist auch nicht klar, ob Sven Schipplock (im Hinspiel zweifacher Torschütze - d. Red.) auflaufen wird. Er gehörte zuletzt ja eher zum Stamm der ersten Mannschaft. Doch ich bin davon überzeugt, dass der VfB nicht die schlechtestes, sondern eher die beste Qualität nach Rostock schicken wird", erklärt Hansas Chefcoach.

Für ihn ist es entscheidend, dass sein Team die Negativ-Erlebnisse mit den Reservetruppen aus dem Kopf bekommt. "Wir müssen die Vergangenheit ausblenden. Alles andere bringt nichts", so Vollmann, der das Ergebnis aus dem Hinspiel auch nicht überbewerten will: "Wir gerieten durch eine rote Karte für Stephan Gusche früh in Unterzahl. Daher nahm die Partie einen anderen Verlauf und ist nur schwer zu beurteilen."

In jedem Fall hat er das Rezept, wie den "Schwaben-Bubis" beizukommen ist, schon ausgemacht. "Sie haben mit Pekka Lagerblom sowie Tobias Rathgeb zwei Schlüsselspieler, die ihre schnellen und gefährlichen Spitzen gut einsetzen. Das müssen wir komplett unterbinden. Damit würden wir sie in der Seele ihres Spiels treffen. Gelingt uns das nicht nur über fünf, sondern 90 Minuten, haben wir gute Chancen", sagt Peter Vollmann.

Wie heikel die Aufgabe wird, zeigt auch ein Blick in die Statistik. Immerhin mussten Hansa und der VfB II (eine Partie weniger) bislang jeweils erst 19 Gegentore hinnehmen - Platz zwei hinter Eintracht Braunschweig. Auch verloren die Gäste nur zweimal mehr als der FCH, und doch haben sie 23 Punkte weniger, sind 14. Dies lag vor allem daran, dass sie bereits neunmal unentschieden spielten.


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