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Lokales

20. Oktober 2017 | 20:12 Uhr

Nicht vergessen : Die Normalzeit kommt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

In der Nacht zu morgen wird die Uhr um eine Stunde zurückgedreht. Rostocker sehen der Umstellung gelassen entgegen.

Es ist wieder so weit: In der Nacht zu morgen endet die Sommerzeit und die Uhr wird umgestellt. Schon stellen sich viele die Frage: Wird die Uhr eigentlich vor- oder zurückgestellt? Dazu gibt es eine Vielzahl an Merksätzen, die eine Antwort erleichtern sollen. „Immer zum Sommer hin.“ Also wird im Frühjahr die Uhr eine Stunde vor- und im Herbst eine Stunde zurückgestellt. Aber auch der Vergleich mit den Gartenmöbeln ist bekannt: „Bei der Zeitumstellung ist es wie mit den Gartenmöbeln. Im Frühjahr kommen sie vor die Tür und im Herbst zurück in den Schuppen.“

Damit die zukünftige Generation später weniger Probleme hat, erklärt Vater Matthias Müller seinen Kindern die Zeitumstellung. „In den Grundzügen erkläre ich, wieso die Uhr umgestellt wird und dass sie jetzt im Winter eine Stunde länger schlafen können“, sagt der 37-Jährige. Er selbst hat keine Probleme mit der Umstellung auf Winterzeit. „Die kommen erst mit der Sommerzeit, wenn es eine Stunde weniger Schlaf ist“, so Müller.

Ähnlich geht es den Rostockern insgesamt. Sie haben keine Probleme mit der Umstellung auf die so genannte Winterzeit und merken meist nichts davon. „Ich sehe der Zeitumstellung gelassen entgegen, besonders, da ich nicht arbeiten muss“, so Heide-Marie Kammin. Jedoch empfinden viele Rostocker die Zeitumstellung als überflüssig, auch wenn sie ihre Uhren nicht per Hand vor- oder zurückstellen müssen.

 

Das sagen die Rostocker:

„Die Zeitumstellung merke ich überhaupt nicht. Ich bereite mich darauf auch nicht vor, ich lasse es einfach auf mich zu kommen. Der erste Tag ist immer etwas komisch und ungewohnt, aber ab dem zweiten Tag ist alles wieder normal. Mir persönlich ist die Sommerzeit lieber. Es ist länger hell und man kann viel mehr draußen machen. Das ist einfach angenehm. Aber beide Zeiten haben ihre positiven Seiten“, so René Tetzlaff (32), Vorarbeiter in einer Produktionsfirma.

 

„Ich nehme die Zeitumstellung so, wie sie kommt. Es dauert seine Zeit, bis man sich wieder eingepegelt hat, aber danach geht alles seinen gewohnten Gang. Es ist schön, wenn es jetzt morgens etwas heller ist, aber eigentlich könnte man die Umstellung auch weglassen“, findet Mandy Scheffel (36).

 

„Mich stört die Zeitumstellung nicht. Zum Glück stellen sich die meisten Uhren von allein, sonst würde ich irgendwann in meiner eigenen Zeitzone leben, da ich das Umstellen immer vergesse“, sagt Studentin Marie Requardt (19).

 

„In den ersten Tagen nach der Umstellung schlafe ich irgendwie anders. Zuerst fühlt man die zusätzliche Stunde Schlaf, aber an den nächsten Tagen fühle ich mich abends eher kaputt als sonst. Für mich persönlich bringt die Zeitumstellung nichts. Man könnte sie eigentlich auch abschaffen“, meint Sven Tüchsen (25), Metallbauer.

 

„Zum Zeitpunkt der Zeitumstellung arbeite ich im Nachtdienst. Ich muss zwar eine Stunde länger arbeiten, aber ich finde es gut, denn so haben wir eine Stunde länger, in der wir uns um die Bewohner des Pflegeheims kümmern können. Ansonsten merke ich wenig davon“, so Pflegekraft Ilona Marten (55).

 

„Die Zeitumstellung lasse ich einfach auf mich zu kommen. Man hat sich ja recht schnell an die neue Zeit gewöhnt. Zu Hause werden alle Uhren von mir per Hand umgestellt“, sagt Hans-Peter Motzko (64), Rentner.

 

 

 

 

 

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