zur Navigation springen

Mecklenburgisches Staatstheater : Die neue "Coppelia"

vom

Nadya Prostota ist glücklich. Vor drei Monaten erst kam sie in die Ballettkompanie des Mecklenburgischen Staatstheaters und jetzt tanzt sie schon eine Traumrolle bei der Wiederaufnahme der Inszenierung: die Coppelia.

svz.de von
erstellt am 26.Nov.2013 | 01:08 Uhr

Nadya Prostota ist glücklich. Vor drei Monaten erst kam sie in die Ballettcompagnie des Mecklenburgischen Staatstheaters und jetzt tanzt sie schon eine Traumrolle: die Coppelia. Zur Wiederaufnahme der Inszenierung von Sergej Gordienko mit der Musik von Leo Delibes in der neuen Spielzeit musste die Titelrolle neu besetzt werden, weil Davina Kramer in die Regieassistenz gewechselt war. "So eine Rolle zu tanzen ist gigantisch. Da muss Schauspiel und Tanz zusammenpassen. Das ist nicht einfach, die Sprache des Tanzes zur Entfaltung zu bringen ", sagt die junge Tänzerin und lacht. "Aber es macht sehr viel Spaß. Das ist ganz was anderes als Schwanensee."

Dass sie sich als "die Neue" in eine gefeierte Inszenierung hereinarbeiten musste, damit hatte sie kein Problem. "Die Schweriner Truppe ist großartig, die anderen haben es mir echt leicht gemacht und mir viel geholfen", sagt die 24-Jährige.

Geboren wurde sie in Donezk in der Ukraine und hatte in der Ballettakademie der Millionenstadt auch Bühnentanz studiert. 2007 kam sie nach Deutschland, war in Gera engagiert, 2009 wechselte sie an Zürcher Ballett und seit September tanzt sie nun in Schwerin. "Ich kenne Sergej Gordienko aus Thüringen, deshalb fiel mit der Wechsel leicht", erzählt sie.

An Schwerin gefällt ihr, dass in der relativ kleinen Compagnie - "in Zürich waren wir mehr als 50" - jedes Mitglied des Ensembles auch solistisch zum Einsatz kommt und "nicht nur eines von 20 Schwänchen" ist. "Und als Stadt finde ich Schwerin großartig. Die Leute sind nett und die Mentalität liegt mir", sagt die junge Tänzerin in gutem Deutsch.

Als "Coppelia" ist Nadya Prostota wieder am Sonntag, dem 1. Dezember, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters zu erleben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen