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Vorbereitung auf die Rückrunde : "Die Mannschaftskasse blieb leer"

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Mit einer lockeren Einheit startete der Drittligist Hansa Rostock gestern in der DKB-Arena in die Vorbereitung auf die Rückrunde in der 3. Liga. Bevor die Truppe jedoch den grünen Platz betrat, ging es auf die Waage.

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erstellt am 13.Jan.2011 | 01:14 Uhr

Rostock | Mit einer lockeren Einheit startete der FC Hansa Rostock gestern Nachmittag in der DKB-Arena in die Vorbereitung auf die Rückrunde in der 3. Liga. Bevor die Truppe jedoch den durch die angestellte Rasenheizung grünen Platz betrat, ging es zunächst auf die Waage. "Wir mussten bei keinem ein Auge zudrücken. Jeder Spieler blieb innerhalb des Limits", berichtete Trainer Peter Vollmann. Ein Kilogramm durften die Kicker über den Urlaub zunehmen. Danach wäre es je 100 Gramm mehr teuer geworden. "Aber die Mannschaftskasse blieb leer", so der 53-Jährige.

Anschließend ergriffen Vorstandschef Bernd Hofmann und Manager Stefan Beinlich das Wort und eröffneten mit einer obligatorischen Ansprache die 2. Halbserie. Auch Peter Vollmann appellierte ans Team und verdeutlichte noch einmal, weshalb die Ostseestädter solch eine starke Hinrunde absolvierten: "Ich habe den Spielern gesagt, dass ich mich nicht für und gegen einen entscheide, sondern nur ans Team denke. Kein Einzelner darf sich vor die Mannschaft stellen."

Die kurze Vorbereitung von 18 Tagen unterteilt der Coach in zwei Etappen. "In der ersten Woche wollen wir möglichst schnell unseren Fitnesszustand auf annähernd 100 Prozent bringen", erklärt Vollmann. Um die Belastungs-

intensität besser steuern zu können, absolvieren die Rostocker heute (in zwei Gruppen ab 11 bzw. 12 Uhr) einen Laktattest in der Laufhalle am Leichtathletikstadion. "Anschließend werden wir schauen, ob wir in den Wald gehen können. Ansonsten suchen wir uns in Sta-dionnähe eine Laufstrecke", so der Coach, der gestern zunächst einige Runden zur Erwärmung drehen ließ. Auch Keeper Jörg Hahnel war nach überstandener Bandscheiben-Operation dabei, ließ die folgenden Laufübungen jedoch aus. "Am Donnerstag kommen sein Arzt und seine Physiotherapeuten und werden den Heilungsverlauf noch einmal überprüfen. Danach werden wir wissen, inwieweit er wieder mitmachen kann. Ich wäre froh, wenn er mit ins Camp nach Spanien fahren kann", hofft Rostocks Cheftrainer, der mit dem Schlussmann zu Beginn der Rückrunde aber noch nicht plant: "Für einen Torwart ist es immer schwer, von Null auf Hundert zu starten. Er braucht erst einmal regelmäßige Einheiten mit torwartspezifischen Übungen."

Mit Michael Blum gab ein völlig neues Gesicht seinen Einstand. Der 22-Jährige war vom MSV Duisburg an die Küste gewechselt. "Wir holen niemanden für die Bank und denken schon, dass er sich in die Stammformation kämpfen kann. Bislang hatten wir bei den jungen Spielern ein glückliches Händchen", macht Vollmann dem Mittelfeldmann schon ein bisschen Druck.

Der Linksfuß weiß aber damit umzugehen und spricht das große Ziel des FCH, dass da Aufstieg lautet, auch aus. Dabei ist der Hintergrund ganz simpel. "Der erste Eindruck ist super. Ich wurde toll aufgenommen. Und es ist richtig, dass sich mein Vertrag bei Aufstieg verlängert", so Blum, der sich zunächst in eine Ferienwohnung in Warnemünde eingemietet hat.

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