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Schwerin entwickelt Integrationskonzept für Bürger mit Migrationshintergrund : Deutscher Pass für 99 Neu-Schweriner

vom

Am Donnerstag werden 99 Neu-Schweriner, die nach erfolgreichem Einbürgerungsverfahren ihren deutschen Pass erhalten haben, mit Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow feiern.

svz.de von
erstellt am 27.Apr.2011 | 08:32 Uhr

Schwerin | Morgen werden 99 Neu-Schweriner, die nach erfolgreichem Einbürgerungsverfahren ihren deutschen Pass erhalten haben, mit Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow feiern. "Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit unserem neuen Konzept sollen dieser Prozess vorangebracht und Hürden abgebaut werden", so Gramkow.

In der Landeshauptstadt leben derzeit 6236 Menschen mit Migrationshintergrund. Die meisten von ihnen - 1302 Personen - kommen aus der Ukraine. Es gibt aber auch viele Iraker (354) und Vietnamesen (298) in der Stadt. Selbst 45 Italiener haben Schwerin als Lebensmittelpunkt erkoren.

"Die Leute wollen hier leben und auch arbeiten", versichert Dimitri Avramenko, Integrationsbeauftragter der Landeshauptstadt.

"Wir haben untersucht, was zu tun ist, damit Integration in Schwerin besser gelingen kann und empfehlen nun in einem 17-seitigen Katalog entsprechende Maßnahmen", erläutert Avramenko Die Bandbreite reiche von interkultureller Sensibilisierung in Kitas, Schulen und Ämtern über Anerkennung ausländischer Berufs- und Studienabschlüsse bis hin zu einem verbesserten Zugang von Migranten zu Leistungen des Gesundheitswesens und der Pflege im Alter.

Dass dies endlich besser gelingt, zeigen auch die neuen Einbürgerungen: Die Fachärztin, die seit Jahren in Schwerin arbeitet, die Klavierlehrerin, die in der Musikschule unterrichtet, die selbstständige Unternehmerin, die eine eigene Firma aufgebaut hat.

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