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Lokales

17. November 2017 | 20:35 Uhr

Der "Kreml-Chef" will ins Rathaus

vom

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2010 | 08:55 Uhr

Gadebusch | Die Gadebuscher dürfen sich auf einen abwechslungsreichen und spannenden Wahlkampf freuen. Der Wahlprüfungsausschuss der Stadt bestätigte jetzt die Ordnungsmäßigkeit der Bewerbungen. "Sämtliche Kandidaten sind zugelassen. Somit gehen am 28. November vier Bewerber ins Rennen um den Posten als ehrenamtlicher Bürgermeister", sagt der stellvertretende Wahlleiter und Ausschussvorsitzende Matthias Jankowski.

Zu den Kandidaten zählen der bisherige Amtsinhaber Ulrich Howest (SPD), Ingrid Schafranski für die Christdemokraten, Einzelbewerber Ulf Bartel und Einzelbewerber Gunnar Eichler.

Bartel dürfte dabei die eigentliche Überraschung für den bevorstehenden Wahlkampf sein. Der Kaufmann und Chef vom Gadebuscher Kreml, dem Kultur und Businesszentrum, arbeitet bislang in keinem Gremium der Stadtvertretung mit. Bartel engagiert sich aber seit Jahren hinsichtlich der wirtschaftlichen und kulturellen Belebung der Kommune.

Mit dem Wakenstädter Gunnar Eichler wirbt ein weiterer Einzelbewerber um die Gunst der Wähler. Eichler, Sachbearbeiter einer Landesbehörde, wurde bei der Kommunalwahl 2009 für das Stadtparlament bestätigt. Mit Ulrich Howest als Kandidaten des SPD-Ortsvereins und Ingrid Schafranski als Kandidatin der CDU Gadebusch gehen zwei erfahrene Kommunalpolitiker in die Wahl. Schafranski, Diplomverwaltungswirtin, lenkte von 1994 bis 2002 als hauptamtliche Bürgermeisterin die Geschicke der Stadt. Im Wahlkampf 2002 unterlag sie Ulrich Howest (Diplomverwaltungswirt), der von 2003 bis Oktober 2010 als hauptamtlicher Bürgermeister fungierte.

Welcher der vier Kandidaten das Bürgermeisterzimmer mit Blick auf den Marktplatz beziehen wird, entscheidet sich am 28. November - 1. Advent und Wahlsonntag. Sollte kein Bewerber die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinen, folgt am 12. Dezember die Stichwahl. Rein rechnerisch scheint diese Variante nicht ausgeschlossen. Bei circa 4 900 Wahlberechtigten und einer zu erwartenden Wahlbeteiligung von 50 Prozent lässt sich eine Stichwahl nur umgehen, wenn ein Kandidat im ersten Urnengang ca. 1000 Stimmen erhält.

Matthias Jankowski signalisierte gestern, dass sich die Stadt Gadebusch und das zuständige Amt sowohl auf die Wahl als auch auf eine mögliche Stichwahl vorbereiten.

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