FC Hansa Rostock : Der Kampf um die Frische im Kopf

"Pflichtsiege gibt es in dieser Liga nicht", sagt Hansa-Trainer Peter Vollmann mit Blick auf die Heimpartie des Zweiten Rostock gegen den 15. aus Babelsberg.

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25. Februar 2011, 12:12 Uhr

Rostock | "Pflichtsiege gibt es in dieser Liga nicht", sagt Hansa-Trainer Peter Vollmann mit Blick auf die Heimpartie des Zweiten Rostock gegen den 15. aus Babelsberg. "Tabellenplätze entscheiden nicht vorrangig das Spiel", so der 53-Jährige.

Vielmehr verweist der Fußball-Lehrer auf die Schwere der Aufgabe gegen einen vor allem defensiv stabilen Gegner. "Babelsberg hat nur 28 Gegentore und damit die wenigsten von den Teams, die im Abstiegskampf stecken. Wir haben im Vergleich dazu bereits 24 bekommen", zieht der Coach einen Quervergleich und meint: "Ich denke, dass es für uns ganz schwer wird, da durchzukommen."

Um den Abwehrriegel der Rand-Potsdamer knacken zu können, benötigen die Hanseaten vor allem wieder die nötige Frische im Kopf, die in den vergangenen Wochen mit fünf Partien in 13 Tagen ein bisschen abhanden gekommen war. Obwohl die meisten Stammkräfte - bis auf Kevin Pannewitz - das Pokalduell gegen dem Rostocker FC am Mittwoch (1:0) ausließen, wollte laut Vollmann noch nicht wieder der übliche Wochenrhythmus aufkommen: "Wir müssen die ganzen Umstände berücksichtigen und haben Anfang der Woche noch regeneriert. Dies werden die Spieler, die im Pokal im Einsatz waren, am Donnerstag auch noch machen, so dass wir erneut nur mit zu Elft trainieren können. Wichtig ist, dass das Erfrischen im Kopf zurückkehrt, was uns zuletzt ein Stück weit verloren ging."

Allerdings hält der Trainer nichts davon, sich "von einer Partie unter Druck setzen zu lassen. Wir konzentrieren uns auf Babelsberg. Wir wollen die dazugehörigen Mühen und die nötige Arbeit aufbringen, um es erfolgreich zu gestalten. Aber es heißt ja nicht, dass wenn uns das nicht gelingt, dass wir dann unser Ziel nicht mehr erreichen können. Ich bin überzeugt, dass wir in den verbleibenden 13 Spielen die 21 Punkte holen werden, die uns zu den 30 Zählern (Zielstellung für die Rückrunde - d. Red.) noch fehlen."

Helfen will dabei auch Stürmer Marcel Schied, der zuletzt oft einen schweren Stand hatte und mittlerweile schon sechs Begegnungen auf einen Treffer wartet. Allerdings kommt mit dem SV Babelsberg 03 einer der Lieblingsgegner des 27-Jährigen. Denn bislang zeichnet den Angreifer eine hohe Treffsicherheit gegen Clubs aus dem Osten der Republik aus. Im Hinspiel besorgte er das entscheidende 2:0. In Jena war "Schiedi" bei 3:1 zweifacher Torschütze und bereitete den dritten Treffer vor. Und auch in Dresden (2:2) und zu Hause gegen Erfurt (3:0) zählte er zu den Torschützen. Ein gutes Omen für die morgige Partie.


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