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Ostsee-Dorschbestand erholt : Der Gejagte wird zum Jäger

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Der Dorschbestand in der Ostsee hat sich nach Worten des Fischereiexperten Christopher Zimmermann sehr gut erholt. „Dafür haben mehrere stärkere Jahrgänge und der Rückgang der illegalen Fänge gesorgt."

svz.de von
erstellt am 03.Jan.2012 | 12:52 Uhr

Rostock - Der Dorschbestand in der Ostsee hat sich nach Worten des Fischereiexperten Christopher Zimmermann sehr gut erholt. „Dafür haben mehrere stärkere Jahrgänge und der Rückgang der illegalen Fänge gesorgt. Im Gebiet bei der Insel Bornholm können sich die Fischer kaum retten vor lauter Dorsch.“

Die Größe der Population mit fast 400000 Tonnen entspreche dem Bestand von vor 20 Jahren. Eine Folge: Die Sprotten als Lieblingsspeise des Dorsches werden knapp, so Zimmermann. Das wiederum ärgere die schwedischen Fischer, die eher die kleinen Schwarmfische jagen. „Wir sind an dem Punkt, an dem Dorsche soviel Sprotten wegfressen, dass die Wissenschaft sagt, da bleibt für den Menschen weniger übrig – die Sprotten-Fangmenge muss reduziert werden“, sagte Zimmermann.

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