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Lokales

22. November 2017 | 10:24 Uhr

„Der beste Job auf der ganzen Welt“

vom

svz.de von
erstellt am 16.Nov.2011 | 11:59 Uhr

Frauen auf der ganzen Welt kennen sie: Die Chippendales. Am Donnerstag tanzen die amerikanischen Traummänner in der Rostocker Stadthalle und werden so einige Gäste zum Kreischen bringen. NNN-Volontärin Sophie Pawelke sprach mit David Abrams (39), der seit sechs Jahren bei den Chippendales dabei ist.

David, wie bist du eigentlich zu den Chippendales gekommen?

David: Eigentlich sind die Chippendales zu mir gekommen. Ich habe für eine amerikanische Fernsehshow gearbeitet. Dort haben sie mich gesehen und sind auf mich zugekommen. Am Anfang wusste ich nicht, ob das wirklich etwas für mich ist, aber ich habe es versucht. Drei Monate später ging ich auf Welttournee. Das war vor sechs Jahren.

Kannst du dich noch an deine erste Show mit den Jungs erinnern?

Absolut. Das war in Wien. Ich war sehr nervös. Ich habe versucht, zwischen zwei Liedern mein Kostüm zu wechseln. Meine Hände haben so gezittert, dass ich anfangs mein Shirt nicht aufbekommen habe. Aber ich tanze immer noch bei den Chippendales und es macht Spaß. Es ist der beste Job auf der Welt.

Wie sieht ein typischer Tag bei den Chippendales aus?

Unser Tag startet immer mit einem sehr großen Frühstück. Gleich danach geht es zum Training, weil wir dann die Energie dafür haben. Wenn wir auf Tour sind, können wir maximal eine Stunde trainieren, weil es dann mit dem Bus bereits zum nächsten Auftritt in eine andere Stadt geht. Wenn die Zeit da ist, gehen wir am Nachmittag noch einmal laufen. Kurz vor der Show gibt es mit allen Chippendale-Mitgliedern ein großes Essen. Um 20 Uhr beginnt dann unser Auftritt. Jeder Tag läuft so ab.

Worauf können sich die Frauen bei eurer Show in Rostock freuen?

Wir haben neue Songs, neue Outfits und neue Tänzer. Die Mädels werden die beste Zeit ihres Lebens haben und die Veranstaltung glücklich verlassen.

Gibt es Städte oder Länder, in denen du besonders gerne auftrittst?

Ich mag vor allem Holland, Deutschland und Kroatien. Wenn die Zeit da ist, versuche ich mir einiges anzuschauen. Ich bin sehr an Architektur interessiert, gehe gern in Museen. Auch die Fans hier sind der Wahnsinn.

Was war das Verrückteste, das jemals ein Fan für dich gemacht hat?

Mein Kollege Billy und ich teilen uns oft ein Hotelzimmer, wenn wir auf Tour sind. Eines Nachts hörten wir um 3 Uhr nachts ein Klopfen am Fenster. Eine Frau kletterte die Feuerleiter bis in den dritten Stock hoch, nur um in unser Zimmer zu kommen. Das Hotelpersonal bemerkte den Vorfall und brachte die Frau aus dem Hotel. Sie hatte keine Chance. Aber viele der weiblichen Fans haben sehr verrückte Ideen, um uns anzusprechen.

Ich habe gehört, dass ihr nach den Shows oft in den jeweiligen Städten feiern geht. Auch in Rostock?

Ja manchmal. Wir versuchen, mit unseren Fans in Kontakt zu kommen, um zu erfahren, was sie an unserer Show mochten. Wir geben ihnen die Chance, Fotos mit uns zu machen und Autogramme zu bekommen. Wir hängen einfach rum und haben Drinks zusammen. Wir sind lustige Typen und lieben unsere Fans. Wo genau wir in Rostock sind, weiß ich allerdings nicht. Lasst Euch überraschen.

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