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FC Hansa Rostock : Denkpause für Ziegenbein erzielt richtige Wirkung

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Die kurze Denkpause hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Erstmals seit seinem Wechsel vom SV Wehen Wiesbaden stand Björn Ziegenbein bei einem Spiel des FC Hansa nicht in der Start-Elf.

svz.de von
erstellt am 07.Apr.2011 | 08:51 Uhr

Rostock | Die kurze Denkpause hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Erstmals seit seinem Wechsel vom SV Wehen Wiesbaden - nach Saisonbeginn am 20. August - stand Björn Ziegenbein in einem Punktspiel des FC Hansa nicht in der Start-Elf. Am Mittwochabend in Heidenheim saß der 24-Jährige zunächst auf der Bank, avancierte nach seiner Einwechslung aber zum Matchwinner. Drei Minuten war er lediglich auf dem Platz, ehe "Ziege" mit seinem 13. Saisontor für den 2:1-Sieg der Ostseestädter sorgte. "Wenn man draußen sitzt, sehen die Dinge manchmal anders aus. Vielleicht kommt man auch mal wieder ein bisschen dichter zur Realität. Letztlich will dann aber jeder beweisen, dass man besser ist und nicht auf die Bank gehört. Im Nachhinein hat der Trainer alles richtig gemacht", sagte Björn Ziegenbein.

Für Chefcoach Peter Vollmann sind dies, "die Dinge, die nur der Fußball schreiben kann. Ich hatte am Nachmittag vor der Mannschaftsbesprechung mit Björn geredet und ihm erklärt, dass es auch wichtig und positiv sein kann, wenn man auf der Bank sitzt. Dort hat man die Möglichkeit nachzudenken. Er hat es verstanden und dann auch gut umgesetzt. Es war ähnlich wie vor einigen Wochen mit Marcel Schied. Dort hat es auch funktioniert. Ich hoffe, dass Björn durch sein Tor jetzt einen Schub bekommt und seine Leistung wieder steigert".

Der Erfolg in Heidenheim ist für Ziegenbein zugleich ein Zeichen an die Konkurrenz. "Es war eine schwere Aufgabe, und der Sieg war natürlich sehr wichtig. Damit sehen die Verfolger, dass es für sie keine Chance mehr gibt, uns einzuholen", so der Mittelfeldmann.

Peter Vollmann freute sich indes über die Leistungssteigerung der gesamten Truppe. "Wir wissen, dass wir nur über eine enorme Laufbereitschaft, mit Schnelligkeit sowie taktischer Disziplin erfolgreich sein können. Einfach gesagt: Wenn wir viel laufen, spielen wir guten Fußball. Die Mannschaft entwickelt sich weiter. Und das merkt sie auch. Wir sind auf dem Weg, die Hinrundenform zu erreichen", so der Trainer.

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