Wohnblöcke in Werder : Dem Erdboden gleich gemacht

Die abgerissenen Häuser wurden gut zerkleinert, um den Schutt als Recyclingmaterial nutzen zu können. nadja Hoffmann
Die abgerissenen Häuser wurden gut zerkleinert, um den Schutt als Recyclingmaterial nutzen zu können. nadja Hoffmann

Viele Jahre wurde über die leeren Häuser in Werder diskutiert. Jetzt wurden zwei der drei Wohnblöcke dem Erdboden gleich gemacht. Finanziert wurde der Abriss mit Fördermitteln aus dem Abrissprogramm des Landes.

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10. November 2012, 11:46 Uhr

In den vergangenen Tagen wurden in Werder zwei der drei Wohnblöcke dem Erdboden gleich gemacht. Den Beschluss, die Häuser abzureißen, fasste die Gemeinde auf einer ihrer jüngsten Sitzungen. Die Häuser befinden sich in privater Hand. Finanziert wurde der Abriss mit Fördermitteln aus dem Abrissprogramm des Landes. 50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche werden vom Ministerium gefördert.

Die Wohnblöcke am Ortseingang von Werder standen über viele Jahre leer und fielen des Öfteren Vandalismus zum Opfer. Mehrfach haben die Häuser den Eigentümer gewechselt. Die Entscheidung, was mit den Häusern geschehen soll, zog sich über einige Jahre.

"Ein Wohnblock ist erhalten geblieben. Darin sind mehrere Wohnungen verkauft, saniert und wieder vermietet worden", informiert Norbert Timm, Leiter des Amtes für Stadt- und Gemeindeentwicklung im Amt Eldenburg Lübz. Insgesamt 19 von 24 Wohnungen sind bereits bezogen. Der Eigentümer geht davon aus, dass auch die restlichen Wohnungen bald belegt sind. "Die Gemeinde Werder erhält damit einen guten Einwohnerzuwachs. Mittlerweile liegt sie wieder kurz unter der 500 Einwohner-Grenze", erzählt der Amtsleiter. Über die frei gewordenen Flächen wurde noch nicht entschieden. "Die Möglichkeit besteht, sie später wieder zu bebauen", so Timm. Auch über die Pläne des leer stehenden Garagentraktes, der im Besitz der Gemeinde ist, wird demnächst verhandelt.

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